Einsätze der FF Leutschach

Motorschaden sorgt für Ölspur

Auf der L659 Richtung Gut Moser hat ein massiver Motorschaden zu einem Ölaustritt auf der Straße geführt. Der Polizeiposten Leutschach hat dazu telefonisch die FF Leutschach alarmiert. Einsatzleiter Manfred Kalunder ist mit 3 Mann und dem MZF samt Ölanhänger zum Einsatzort gefahren und man hat das Öl rasch binden können. Nach Aufstellung einer Warntafel konnte die Straße wieder frei gegeben werden.

Großbrand in Spielfeld: Neun Feuerwehren im Einsatz

Aus bisher noch ungeklärter Ursache kommt es am Rosenberg bei Spielfeld in der Nacht auf Aschermittwoch zu einem Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes. Nach der Rettung der Tiere konzentriert sich die Arbeit unter der Einsatzleitung von der FF Spielfeld auf das kontrollierte Löschen des Gebäudes sowie das Entfernen von brennenden bzw. brandgefährdetem Heu und weiteren Gebäudeteilen.

Nach rund 4 Stunden rückte die FF Leutschach mit dem HLF4 und dem MTF mit 15 Mann wieder ein und nach dem Versorgen der Geräte war die Nacht für alle Beteiligten doch wieder mal eine sehr kurze.

„Bitte warten!“: Strommasten fängt Feuer

Ein aufmerksamer Leutschacher hat just beim Kurzbesuch eines Leutschacher Feuerwehrkameraden durch ein kleines Fenster einen glühend-brennenden Feuerball entdeckt. Sofort wird über 122 der Notruf getätigt und der Anrufer und spätere Einsatzleiter eilt sofort ins Rüsthaus um gemeinsam mit weiteren Kameraden mit dem HLF4, MZF und TLF zum mittlerweile georteten brennenden Strommasten auszurücken. Nach dem Aufbau des Brandschutzes und der großräumigen Sperre rund um den Mast heißt es: „Bitte warten!“, wie Einsatzleiter Stefan Ketschler erklärt. „In so einem Fall herrscht absolute Lebensgefahr, vor allem auch weil eine Leitung schon auf den Boden gefallen war!“. Der sofort verständigte Energieversorger sorgt umgehend für die Stromabschaltung und nach Bestätigung dieser können erst vorsichtig weitere Maßnahmen ergriffen werden. Nach rund einer Stunde kann die FF Leutschach mit 12 Mann einrücken und wieder die volle Einsatzbereitschaft an die Landesleitzentrale melden. Die Energie Steiermark hat umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. 

Im übrigen waren die letzten Tage überhaupt sehr stressig für die Leutschacher Florianis, dem mittlerweile 10. Sirenenalarm in diesem Jahr gingen innerhalb von 5 Tagen drei weitere Einsätze voraus, darunter technische Einsätze wie eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Hotel.

Anstrengender Tag: Dritter Einsatz in wenigen Stunden

Nach einer Traktorbergung am Rosenberg in der Früh, dem erfolgreichen Hilfseinsatz im Erdbebengebiet von Kroatien in Petrinja, werden die gerade erst heimgekehrten Kollegen und ihre Kameraden mittels Sirene zu einem Feueralarm über eine Brandmeldeanlage alarmiert. Die dicken Rauchschwaden bei der Anfahrt lassen zuerst nichts Gutes vermuten, schlussendlich stammt der Rauch vom Kamin des Nachbarhauses und die Brandmeldeanlage wurde durch Handwerksarbeiten ausgelöst. So konnten die als erstes am Einsatzort befindlichen Kameraden Ketschler, Waltl und Pinnitsch schnell Entwarnung geben.
Ein ganz normaler Tag einer freiwilligen Feuerwehr halt…

#ffleutschach #rettenlöschschützenenbergen #ehrenamt #unserefreizeitfüreuresicherheit #petrinja

 

Foto: Vatrogasna Petrinje

LKW Bergung am Eichberg

Die frostigen Temperaturen auch tagsüber sorgen nach wie vor für Probleme. So ist am Eichberg bei Leutschach ein mit rund 5 Tonnen beladener LKW aus Niederösterreich in den Graben geschlittert und seitlich zu liegen gekommen. Mittels Seilwinde des TLF kann der LKW vorsichtig wieder auf die Straße gezogen werden. Nach rund einer halben Stunde kann der LKW flott gemacht und die Straße wieder freigegeben werden.

Foto: Leinert/FF Leutschach

Achtung Glatteisgefahr: Fahrzeugbergung am Eichberg

Der leichte Schneefall und Temperaturen unter 0 Grad auch tagsüber haben großräumig zu spiegleglatten Fahrbahnen geführt. Unter anderem wurde die FF Leutschach mittels Sirene zu einer Fahrzeugbergung Gottseidank ohne Verletzte gerufen. Mit dem MZF und TLF rückten die ebenfalls unter der gebotenen Vorsicht ins Rüsthaus geeilten Kameraden zum Unfallort aus und konnten den PKW rasch bergen.

 

Bitte fahren Sie wenn nötig, äußerst vorsichtig!

 

Fotos: Goriup/FF Leutschach

 

Probleme auf der L614

 

Mehrere umgestürzte Bäume bzw. gefährdete Bäume sorgten aufgrund des nassen Schnees für Probleme auf der Landesstraße Richtung Heiligengeist. Alarmiert vom im Dienst befindlichen Schneeräumer und Feuerwehrkameraden Othmar Trunk rückt die FF Leutschach mit dem TLF und 8 Mann aus. Durch das fachkundige Bedienen der Motorsäge von LM Andreas Kopf konnte gemeinsam mit der Straßenverwaltung die Straße schnell freigemacht werden. Eine anschließende Kontrollfahrt ergibt den Befund, dass einige Bäume wohl auf Sicht gefährdet sind, aber in Absprache mit der Straßenverwaltung und den Waldbesitzern bereits zum Entfernen in den nächsten Wochen vorgesehen sind. In Waldpassagen ist weiterhin Vorsicht geboten!

 

Fotos: Goriup, Ketschler FF Leutschach 

Verkehrsunfall am Neujahrstag auf der B69

Eine ortskundige Lenkerin ist beim Versuch bei der westlichen Ortseinfahrt die B69 zu queren mit einem PKW aus Richtung Arnfels kommend kollidiert. Dabei wurde der querende PKW voll an der Fahrertür getroffen und von der Wucht des Zusammenstoß aufs Dach gedreht.

Die mittels Sirene alarmierte FF Leutschach ist mit drei Fahrzeugen und 20 Mann an den Unfallort geeilt. OBI Ketschler und LM Waltl sind mit dem MZF als erste Vorort und erkunden die Lage. Die Lenkerin aus dem auf der B69 fahrenden PKW wird bereits vom Roten Kreuz versorgt, die zweite Lenkerin kann leicht verletzt noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wrack gelangen.

Nach der Unterstützung beim Versorgen der verletzten Lenkerin kann nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei mit dem Aufräumen begonnen werden. Dabei werden beide Fahrzeugen von der B69 entfernt, ausgelaufenes Öl gebunden und die Straße von Fahrzeugteilen gereinigt. Somit kann nach rund einer 3/4 Stunde die Straße wieder freigegeben werden.

Wir wünschen eine baldige Genesung!

Nur 12 Stunden später wurden wir bereits zur nächsten Bergung nach Fötschach alarmiert. Gottseidank ohne Verletzte konnten wir auch hier rasch helfen. 

Fotos: Trunk, Postl FF Leutschach 

 

 

Heiß und gefährlich: Kaminbrand am Stefanitag

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Wenn zum Beispiel zu feuchtes Holz verheizt oder unzureichende Brennstoffe in einen Ofen gelangen, dann geschieht das oft mit mangelnder Sauerstoffzufuhr – es entsteht Ruß, welcher sich über das Ofenrohr im Schornstein oder Edelstahlschornstein zentimeterdick festsetzt. Wenn sich diese hoch brandaktive Substanzen entzünden, entstehen Temperaturen von bis zu 1000 Grad. So geschehen in Kranach am Stefanitag. Eine aufmerksame vorbeifahrende Leutschacherin hat die mehrere Meter hohe Flamme am Kamin entdeckt und sofort richtigerweise den Notruf 122 gewählt wie auch den sorglos im Wohnzimmer sitzenden Hausbesitzer alarmiert. Die FF Leutschach ist mit HLF4 und MTF in wenigen Minuten am Einsatzort angekommen und hat unter Aufbau eines vorbeugenden Brandschutzes die Lage sofort erkundet und mittels Wärmebildkamera den Kaminverlauf kontrolliert. OBI Stefan Ketschler, alles gute zum Namenstag, und LM Gregor Waltl haben dabei Gottseidank an der Außenhaut keine Gefährdung erkennen können, wobei im Inneren des Kamins eine mehrere zentimeterdicke Ruß-Schicht enorme Temperaturen entwickelte. Da über den Kamin mehrere faustgroße glühende Klumpen auf das Dach gefallen sind, mussten diese über die Steckleiter vom MRAS-Spezialkraft FM Timm Leinert aus dem Kamin und vom Dach entfernt werden. Der ebenfalls sofort eingetroffene Rauchfangkehrermeister Günter Dworschak hat mit seinem Mitarbeiter die Lage in Absprache mit der Feuerwehr sofort unter Kontrolle gehabt und die nötigen Sicherungsmassnahmen durchgeführt. Nach rund einer halben Stunde konnte die FF nach Ansage von Dworschak wieder ins Rüsthaus eindrücken. Ein Dank an die geistesgegenwärtige Notruferin, die Kameraden der Feuerwehr, Werner Zuschnegg von der Polizei und vor allem Günter Dworschak. Die gute Zusammenarbeit mit dem örtlichen Rauchfangkehrer ist eine der wichtigsten vorbeugenden Brandschutzmaßnahmen. Und er bringt ja auch Glück, gerade kurz vor dem Jahreswechsel!

Feuerwehren wegen Schneechaos im Dauereinsatz

 

Die intensiven Schneefälle haben in weiten Teilen der Südsteiermark für große Probleme gesorgt. Die betroffenen Freiwilligen Feuerwehren haben dabei eine Rekordzahl an Einsätzen zu erledigen gehabt.

Hängengeblieben LKWs, PKW im Graben oder umgestürzte Bäume sowie gekappte Strom Leitungen, die Schadensfälle waren vielfältig und die Anzahl rekordverdächtig: Rund 300 Einsätze registrierte die Landesleitzentrale für die Feuerwehren im Bereich Leibnitz, die Anzahl der tatsächlich gelösten Schadensfälle wird wohl noch um einiges höher sein. Besonders der Bereich von St. Andrä bis Leutschach war am stärksten betroffen.

Wie gefährlich so ein Einsatz bei einem recht unspektakulären Einsatzbefehl wie „Baum über Straße“ sein kann, erlebten die Kameraden der FF St. Andrä. Gemeinsam mit den Kollegen aus Pistorf und schwerem Gerät aus Leibnitz wollte man eine Gemeindestraße von mehreren umgestürzten Bäumen befreien. Doch aufgrund beinah im Minutentakt umstürzender weiterer Bäume von allen Richtungen, entschied sich der umsichtige Einsatzleiter zum sofortigen Rückzug und so konnte sich die bereits seit Stunden arbeitende Mannschaft Gottseidank aus der lebensgefährlichen Lage in Sicherheit bringen. Und es sei hier auch angemerkt, dass Feuerwehren eine „Körperschaft öffentlichen Rechts“ und keine Vereine sind und im gesetzlichen Auftrag der Gemeinden die Brandbekämpfung und das Abwehren von Gefahren als Ziel hat. Aber weder sind die ehrenamtlichen Helfer Gratis-Forstarbeiter, noch der Pannen- und Abschleppdienst, das vergisst man leider oft. Nicht vergessen sollte man aber das „Danke“ für die gefährliche und oft entbehrungsreiche Arbeit. Auch dann nicht, wenn die Feuerwehren um Spenden bitten. Denn auch das ist gesetzlicher Auftrag einen großen Teil der Finanzierung selber aufzubringen. Ein Dankeschön an alle Florianis und kommt bitte immer wieder gesund aus dem Einsatz zurück!

 

Tier zuliebe!

Nachdem Katzendame „Tina“ nach ihrem Ausflug mehrere Tage nicht zurückkam, machte sich Katzenliebhaberin und Besitzerin Nora (9) auf die Suche. 100 Meter vom Haus entfernt wurde sie fündig, Die Schwierigkeit: Tina befand sich auf einer Fichte in gut 30 Metern Höhe!
Nach der Begutachtung durch die FF Leutschach stand fest, ohne schwerem Gerät besteht keine Chance auf Rettung.
Mit Hilfe eines Krans der Firma Resch konnte einer unserer klettererprobten Kameraden in die Nähe der Katze gebracht werden. Die fehlenden vier Meter musste der geschulte Kamerad schlussendlich noch mit Muskelnkraft überwinden.
Geglückt! Katzendame Tina ist wohl auf und ein herzliches Danke an die Firma Resch Transporte für die Unterstützu

Alle Fotos und Videos (c) FF Leutschach

Fehlalarm als Sonntagswecker

Sonntag 5 Uhr 27, keine Zeit zum Aufstehen, ausser es geht die Sirene: Binnen weniger Minuten waren wir zu dieser nachtschlafenen Zeit mit drei Fahrzeugen in Richtung Gut Pössnitzberg unterwegs um einen „B06 – Brandmeldealarm“ zu bearbeiten. Nach einem Rundgang konnte rasch der betroffene Brandmelder lokalisiert und Entwarnung gemeldet werden. Kurz vor 6 waren wir wieder im Rüsthaus und nach den fordernden letzten Stunden mit dem tragischen Forstunfall konnte endlich das Wochenende beginnen!

Tragischer Forstunfall

Bei Holzarbeiten kam es in Kranach zu einem folgenschweren Forstunfall. Mit dem Roten Kreuz, dem Notarzt sowie gemeinsam mit der einsatzleitenden FF Gamlitz sind wir mit drei Fahrzeugen und 16 Mann an die Unglücksstelle alarmiert worden um den im steil abfallenden Gelände 55-jährigen Verunfallten zu helfen. Sofort haben alle Einsatzkräfte erste Hilfe geleistet und gemeinsam den Transport bis zum Rettungswagen und weiter zum Hubschrauber durchgeführt. Trotz der vorbildliche und lückenlos funktionierenden Rettungskette waren die Verletzungen leider zu schwer. Wir haben alles getan, es hat nicht gereicht.

Unsere Anteilnahme gilt der Familie und den Freunden des Verunglückten.

 

Foto: Muster/FF Leutschach

Brand im Ortsgebiet schnell gelöscht

Ein aufmerksamer Nachbar entdeckte einen Feuerschein in der Marburgerstraße und alarmierte um 1 Uhr 30 über den Notruf die Feuerwehr. Unter dem Alarmkürzel B5 wurden sofort die FF Leutschach und Maltschach mittels Sirene alarmiert. Herbeieilende Feuerwehrkameraden konnten auf der Fahrt ins Rüsthaus das Feuer sehen und vermuteten Schlimmeres. Der aufmerksame Nachbar hat sich mittlerweile vorbildlich auf die Hauptstraße gestellt um die Feuerwehr in den etwas abseits liegenden Innenhof zu lotsen. Der erste Trupp mit Einsatzleiter Stefan Ketschler traf bereits nach wenigen Minuten mit dem HLF4 ein und konnten das Gottseidank noch lokale Feuer bei einem Holzcarport rasch löschen und damit ein mögliches Übergreifen auf angrenzende Bauwerke verhindern. Die mittlerweile ebenfalls eingetroffene FF Maltschach – danke für euer rasches Kommen – sowie die weiteren Einsatzkräfte der Ortswehr mussten nicht mehr eingreifen. Nach einer Kontrolle mittels der Wärmebildkamera (Foto) konnte noch vor 2 Uhr früh „Brand aus“ gemeldet werden. Die Brandursache wird noch von der Polizei ermittelt.

Foto: Postl/FF Leutschach 

Föhnsturm zieht über Leutschach 

Sogar in den Niederungen wurden Windspitzen von rund 70kmh gemessen. Umso stürmischer war es auf den Hügeln und Bergen rund um Leutschach. Bei manchen sind sogar Erinnerungen an den katastrophalen Föhnsturm im Dezember 2017 wieder aufgekommen. Gott sei Dank war es diesmal nicht so heftig, aber die FF Leutschach musste auch diesmal Sicherungsarbeiten durchführen und umgestürzte Bäume entfernen. Zu einer gefährlichen Situation kam es auf der B69 in Kranach, wo ein umgestürzter Baum auf die Stromleitung fiel und dort hängen blieb. Die Unfallstelle wurde von der Straßenverwaltung gesichert und umgehend ein Einsatztrupp der Energie Steiermark angefordert. Ein Einsatz der FF Leutschach war nicht mehr nötig. Sollte die Föhnwetterlage noch andauern, ist bei Aufenthalt im Freien und vor allem im Wald, weiterhin besondere Vorsicht walten zu lassen.