Einsätze der FF Leutschach

Schwierige PKW Bergung

Auf der schneeglatten Fahrbahn ist ein PKW-Lenker auf der Straße von Hohenegg Richtung Schlossberg über die Böschung gestürzt und nach einem Überschlag direkt an einem Wohnhaus zwischen Böschung und Hausmauer eingeklemmt worden. Die Bergung gestaltete sich sehr schwierig und umfangreich und konnte schlussendlich von der „Einsatzgruppe 2“ unter OBI Stefan Ketschler mit dem TLF und 6 Mann erfolgreich abgeschlossen werden.

Wir möchten Sie gerne darauf hinweisen, dass wir nach wie vor Tag und Nacht einsatzbereit sind, aber jeder Einsatz auch für uns eine Corona-Ansteckungsgefahr bedeutet. Daher: bitte passen Sie auf, für Sie, für uns, für alle!

 

26 Wehren im Einsatz: Reitstall in Vollbrand

 

In Kaindorf a. d. S. kam es am 24.03.2020 kurz nach 14 Uhr kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einem Brand in einem Reitstall.
Laut erster Auskunft von der Einsatzleitung Kaindorf a. d. Sulm – ABI Kurt Happer – steht das Gehöft in Vollbrand. Vom Brand betroffen ist auch der angrenzende Wald – Richtung Seggauberg – betroffen sind ca. 5000 m2 Waldfläche. Menschen waren nicht in Gefahr, 30 Pferde konnten in Sicherheit gebracht werden. Jedoch mussten die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten 15 Pferde suchen.
Eingesetzt waren 26 Feuerwehren mit knapp über 300 Einsatzkräften. Mitalarmiert wurden auch die Tanklöschzüge Süd mit unserem HLF 4, TLF A-4000 und MZF Leutschach und auch Nord des BFV Leibnitz. Somit konnte die Einsatzleitung zusätzlich auf fast 80.000 Liter Wasser zurückgreifen, um den Brand am Reitstall und am Waldbrand zu bekämpfen.
Mit dem eingerichteten Pendelverkehr wurden die eingesetzten Löschtrupps laufend mit Löschwasser aus der nahegelegenen Sulm versorgt.
Erschwert wird das Einsatzgeschehen durch Convid-19 und dem Wind, der die Brandbekämpfung nicht dienlich war.
Gegen 16:30 Uhr konnte beide Brände soweit unter Kontrolle gebracht werden, das mit den Aufräumungsarbeiten und den Nachlöscharbeiten – mit Wärmebildkameras wurden die letzten Glutnester ausfindig gemacht, und abgearbeitet.
Text: ABI d. V. Herbert Putz, Fotos: FF Leutschach, Video: derwaltl.at

Feuerwehr ist gefordert und gut gerüstet


Um eine dauerhafte
Einsatzbereitschaft garantieren zu können, hat sich die FF Leutschach in drei unabhängig voneinander operierende Gruppen aufgeteilt.

Diese dringende Maßnahme, so HBI Willi Trunk, stellt eine wichtige Risikominimierung in der aktuellen Corona-Krise dar. Innerhalb von wenigen Stunden wurden die Einsatzkräfte zu zweit Einsätzen gerufen. Nachdem man bei einer leblosen Person in einer Lagerhalle leider nicht mehr eingreifen musste, wurde am Nachmittag ein Wiesenbrand gemeldet, der sich als Fehlalarm herausstellte. HBI Trunk appelliert an die Bevölkerung, dass tatsächlich nur bei Gefahr in Verzug ein Alarm über 122 zu melden ist. Jeder unnötige Alarm erhöht das Risiko für die Einsatzkräfte.

Heckenbrand bedroht Strommasten

 

Durch Fahrlässigkeit bei Gartenarbeiten hat in Fötschach eine Thujenhecke Feuer gefangen und einen Strommasten in Brand gesetzt.

In Absprache mit einem Techniker der Energie Steiermark wurden die Löscharbeiten mit den eingesetzten Fahrzeugen HLF4, TLF und MTF durchgeführt. Mittels Motorsäge wurde eine Brandbarriere in die trockene Hecke geschnitten und nach rund einer halben Stunde konnte „Brand aus“ gemeldet werden. Aufgrund der Trockenheit ist nach wie vor extreme Vorsicht geboten!

Stürmische Tage für die Leutschacher Feuerwehr

Der Föhn hat in den letzten Tagen wieder für einige Einsätze der Leutschacher Florianis gesorgt. Bereits am Freitag wurden mittels Sirene „Baum über Straße“ auf der Fötschacher Höhenstraße gemeldet, der aber noch vor Eintreffen der Feuerwehr von einem Anrainer mittels Motorsäge von der Straße gebracht wurde. Windböen von knapp 100 Km/h in der Nacht von Samstag auf Sonntag kappten einen Baum was kurzzeitig für eine Sperre der L 659 in Schloßberg bei Leutschach sorgte. Im Ort Leutschach wurde eine Pergola ebenfalls durch eine starke Böe zerstört, verletzt wurde niemand. Für die nächsten Tage sollte es zumindest im Süden der Steiermark keinen Starkwind mehr geben.

Mehrere Autobergungen


Nach dem verfrühten Frühlingsbeginn
ist der Winter nun doch wieder zurückgekehrt! Der feuchte Schnee und damit die rutschigen Straßen sind einigen PKW-Lenkern zum Verhängnis geworden. Gottseidank verliefen alle Ausrutscher bis auf Blechschäden glimpflich. Bitte um besondere Vorsicht, vor allem auf Nebenstraßen!

 

Fotos: Nebel/Postl FF Leutschach

Feuerwehr hat Probleme bei Zufahrt

 

Mit Sirenenalarm wurden die Leutschacher Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf den Eichberg gerufen. Mittels TLF und HLF rückten 10 Mann aus und konnten nur mit Problemen und nachdem man mehrere direkt an der Zufahrt zur Unfallstelle montierte Metallrohre zur Seite drehte zum Unfallort vordringen. Ließ der erste Blick noch schlimmeres befürchten, kam umgehend die Entwarnung, das sich niemand im völlig zerstörten PKW befinde. Davon konnte sich auch der Einsatzleiter OBI Stefan Ketschler überzeugen und mit der kontrollierten Wrack-Bergung beginnen. Über 50 Meter stürzte das Auto über eine steile Böschung. Wie sich später herausstellte passierte dies wohl ohne menschliches Zutun, ein technischer Defekt beim PKW wird vermutet. Gottseidank hatten die Behinderungen bei der Anfahrt diesmal keine Auswirkung auf Menschenwohl oder Sachschäden, jedoch ist eine ungehindert Zufahrt für Einsatzfahrzeuge jederzeit zu garantieren, wie dieser einigermaßen glimpflich verlaufende Vorfall beweist.

Fotos: Postl/Waltl FF Leutschach

Wassermangel: Fehlender Schnee fordert Feuerwehren

Während Sturmtief „Sabine“ im Norden für nennenswerte Niederschlagsmengen gesorgt hat, bleibt es im Süden seit Wochen viel zu trocken. Mittlerweile ist dieser Umstand auch bei den heimischen Quellen und damit der Wasserversorgung angekommen. Immer öfter werden wie in Leutschach daher die heimischen Florianis zur Wasserversorgung gerufen. „Sollte es nicht bald ausgiebig regnen, wird das wohl zum echten Problem“, erklärt Kommandant Willi Trunk. Mittlerweile hat sich die Feuerwehr Leutschach bereits auf verstärkte Fahrten eingestellt und versucht der Allgemeinheit damit diesen immens wichtigen Dienst zu garantieren.

Fotos: Muster/FF Leutschach

Sturmtief „Petra“ streift Leutschach


Eine Nordstaulage und ein Frontdurchgang sorgten für ungemütliche Zeiten auch in der Steiermark. Es gab viele Sturmschäden, zwischenzeitlich waren 5000 Haushalte ohne Strom. Während viele obersteirische Skiberge zu Lift-Abschaltungen gezwungen waren, im Ennstal und Ausseerland zusätzlich ein guter halber Meter Neuschnee die Situation verschärfte, blieben wir ganz im Süden diesmal Gottseidank einigermaßen verschont. Lediglich in Grosswalz mussten wir die Panoramastraße von einigen Baumteilen und Ästen befreien.

Foto: Postl/FF Leutschach

Telefonleitung „sichert“ Baum

 
Auf der Gemeindestraße
von Leutschach auf den Eichberg hat eine Telefonleitung einen umgestürzten Baum vor dem Fallen auf die Fahrbahn gehindert. Nach Durchführen der Straßensperre wurde der Baum gesichert und gemeinsam mit dem Hopfenbauer Gregor Postl und dessen Holzrückewagen kontrolliert umgelegt. Eine Beschädigung der Telefon/Internetleitung vor dem Nightrace in Schladming konnte verhindert werden. Eingesetzt waren TLF und MZF Leutschach mit 10 Mann. Danke an Gregor Postl für seine rasche und unentgeltliche Hilfe!

 

Kaminbrand mit Folgen

Achtung bei Hauskaminen!
In Kranach bei Leutschach kam es aufgrund eines Kaminbrand zu einer gefährlichen Situation. Der durch den Brand stark erhitzte Kamin hat bereits den Außenputz springen lassen. Nachdem der Hausbesitzer über den Notruf die Feuerwehr anforderte, ist die Freiwillige Feuerwehr Leutschach mit zwei Fahrzeugen und 16 Mann schnell vor Ort gewesen. Unter dem Beisein von zwei Rauchfangkehrern der Firma Trunk wurde der Kamin kontrolliert ausgebrannt und von der Feuerwehr dabei neuralgische Punkte gesichert und genau beobachtet. Der Kamin wird wohl nach diesem Brand neu saniert werden müssen. Ansonsten konnten weitere Schäden am Haus verhindert werden.

 

Foto Postl/FF Leutschach 

„Rauchentwicklung“ früh genug gemeldet

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Um kurz vor 8 Uhr meldete der benachbarte Kindergarten über 122 eine „starke Rauchentwicklung im Bereich der Tischlerei“. Sofort waren wir mit HLF4 und TLF-A 4000 vor Ort und konnten einen brennenden Haufen noch gerade vor dem Übergreifen auf einen direkt angrenzenden Baum und einen Bretterstapel rasch löschen. Nach dem wir das glosende Material mit Schaufeln auseinandergezogen haben wurde nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera nach rund 20 Minuten „Brand aus!“ gemeldet. Eingesetzt waren 10 Mann der FF sowie die Polizei Leutschach.

 

Fotos: Postl, Waltl/FF Leutschach

Taubergung mit Hubschrauber


Zu einem unglücklichen Zwischenfall kam es am 30. Dezember in der Heiligengeistklamm, als eine größere Wandergruppe zu einer Silvesterwanderung aufbrach. Eine Frau aus Neutillmitsch stürzte, sodass die Freiwillige Feuerwehr Leutschach und der Notarzt angefordert werden mussten. Die Wanderin wurde mit dem Hubschrauber mittels Seilbergung aus der Klamm gerettet und nach Graz gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Fotos: Waltl, Muster/FF Leutschach

Zahlreiche Einsätze nach Wintereinbruch

Von Freitag 13.12. am Abend bis Samstag 14.12. in den Vormittag hinein sorgten schneeglatte und eisige Fahrbahnen für Dutzende Unfälle im gesamten Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz.

Die Feuerwehren unter anderem aus Oberhaag, Gamlitz, Fresing-Kitzeck, Wildon, Leibnitz, Leutschach, Vogau, Prarath und viele andere waren stundenlang im Einsatz um die Fahrzeuge aus Gräben, Wald oder Hängen zu bergen. In Leutschach mussten sogar 5 Einsätze innerhalb von wenigen Stunden abgewickelt werden. Großteils verliefen die Unfälle bis auf Sachschäden glimpflich. In tiefen Lagen ist es das zumindest für die nächsten Tage mit dem Winter gewesen, weiße Weihnachten wird es wohl keine geben.

 


Nur wenige Tage später
brauste ein Föhnsturm über Leutschach hinweg. Auch diesmal wurden wir zu mehreren umgestürzten Bäumen und blockierten Straßen gerufen. Mehrmals mussten wir den Einsatz unterbrechen und den Selbstschutz vorziehen, bevor wir die Bäume entfernen konnten.

Fotos: Waltl, Resch/FF Leutschach

Schwerer Verkehrsunfall endet glimpflich

Glück im Unglück hatte ein Lenker aus dem Bezirk Leibnitz auf der B69 aus Arnfels kommend kurz vor dem Ortsgebiet von Leutschach. Nachdem er in einer Rechtskurve auf die gegenüberliegende Straßenseite kam, krachte der Lenker in die Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Erst nach rund 100 Metern kam der erheblich beschädigte Kleinbus zu stehen. Der Lenker konnte Gottseidank leicht verletzt und selbst aus dem Auto steigen. Eingesetzt waren TLF, MZF und MTF Leutschach mit 15 Mann sowie Polizei und das Rote Kreuz.

Fotos: Postl, Waltl /FF Leutschach