Einsätze der FF Leutschach

Fehlalarm als Sonntagswecker

Sonntag 5 Uhr 27, keine Zeit zum Aufstehen, ausser es geht die Sirene: Binnen weniger Minuten waren wir zu dieser nachtschlafenen Zeit mit drei Fahrzeugen in Richtung Gut Pössnitzberg unterwegs um einen „B06 – Brandmeldealarm“ zu bearbeiten. Nach einem Rundgang konnte rasch der betroffene Brandmelder lokalisiert und Entwarnung gemeldet werden. Kurz vor 6 waren wir wieder im Rüsthaus und nach den fordernden letzten Stunden mit dem tragischen Forstunfall konnte endlich das Wochenende beginnen!

Tragischer Forstunfall

Bei Holzarbeiten kam es in Kranach zu einem folgenschweren Forstunfall. Mit dem Roten Kreuz, dem Notarzt sowie gemeinsam mit der einsatzleitenden FF Gamlitz sind wir mit drei Fahrzeugen und 16 Mann an die Unglücksstelle alarmiert worden um den im steil abfallenden Gelände 55-jährigen Verunfallten zu helfen. Sofort haben alle Einsatzkräfte erste Hilfe geleistet und gemeinsam den Transport bis zum Rettungswagen und weiter zum Hubschrauber durchgeführt. Trotz der vorbildliche und lückenlos funktionierenden Rettungskette waren die Verletzungen leider zu schwer. Wir haben alles getan, es hat nicht gereicht.

Unsere Anteilnahme gilt der Familie und den Freunden des Verunglückten.

 

Foto: Muster/FF Leutschach

Brand im Ortsgebiet schnell gelöscht

Ein aufmerksamer Nachbar entdeckte einen Feuerschein in der Marburgerstraße und alarmierte um 1 Uhr 30 über den Notruf die Feuerwehr. Unter dem Alarmkürzel B5 wurden sofort die FF Leutschach und Maltschach mittels Sirene alarmiert. Herbeieilende Feuerwehrkameraden konnten auf der Fahrt ins Rüsthaus das Feuer sehen und vermuteten Schlimmeres. Der aufmerksame Nachbar hat sich mittlerweile vorbildlich auf die Hauptstraße gestellt um die Feuerwehr in den etwas abseits liegenden Innenhof zu lotsen. Der erste Trupp mit Einsatzleiter Stefan Ketschler traf bereits nach wenigen Minuten mit dem HLF4 ein und konnten das Gottseidank noch lokale Feuer bei einem Holzcarport rasch löschen und damit ein mögliches Übergreifen auf angrenzende Bauwerke verhindern. Die mittlerweile ebenfalls eingetroffene FF Maltschach – danke für euer rasches Kommen – sowie die weiteren Einsatzkräfte der Ortswehr mussten nicht mehr eingreifen. Nach einer Kontrolle mittels der Wärmebildkamera (Foto) konnte noch vor 2 Uhr früh „Brand aus“ gemeldet werden. Die Brandursache wird noch von der Polizei ermittelt.

Foto: Postl/FF Leutschach 

Föhnsturm zieht über Leutschach 

Sogar in den Niederungen wurden Windspitzen von rund 70kmh gemessen. Umso stürmischer war es auf den Hügeln und Bergen rund um Leutschach. Bei manchen sind sogar Erinnerungen an den katastrophalen Föhnsturm im Dezember 2017 wieder aufgekommen. Gott sei Dank war es diesmal nicht so heftig, aber die FF Leutschach musste auch diesmal Sicherungsarbeiten durchführen und umgestürzte Bäume entfernen. Zu einer gefährlichen Situation kam es auf der B69 in Kranach, wo ein umgestürzter Baum auf die Stromleitung fiel und dort hängen blieb. Die Unfallstelle wurde von der Straßenverwaltung gesichert und umgehend ein Einsatztrupp der Energie Steiermark angefordert. Ein Einsatz der FF Leutschach war nicht mehr nötig. Sollte die Föhnwetterlage noch andauern, ist bei Aufenthalt im Freien und vor allem im Wald, weiterhin besondere Vorsicht walten zu lassen.

Ach wie so trügerisch…

So oft schon, schon wieder und Gott sei dank auch diesmal wieder nicht wirklich: So traumhaft und romantisch wie der Blick von Leutschach nach Schloßberg Richtung Hohenegg auch sein mag, so trügerisch ist er besonders in der nebeligen Zeit. Nämlich dann, wenn die Kirche in Hohenegg Aufgrund ihrer Beleuchtung im Zusammenspiel mit Nebel wie im infernalen Feuerball steht. Genau aus diesem Grund kommt es auch mindestens einmal im Jahr zu einem (vermeintlichen) Notruf: „Hohenegg brennt!“ Es war auch diesmal wieder ein Fehlalarm, wovon sich die FF Leutschach vor Ort überzeugen konnte. „Dennoch sind wir jedem einzelnen für seine Aufmerksamkeit dankbar. Im schlimmsten Fall, oder eigentlich besten Fall, kann so ein Notruf Leben retten. 122, wir sind bereit!“ 

Sturmtief „Brigitte“ streift Leutschach

 

Ein mächtiges Sturmtief hat in weiten Teilen Europas für enorme Schäden, Verletzte und leider auch in Österreich Tote gesorgt. Die Südsteiermark wurde nach einer blitzreichen Nacht weitgehend verschont und nur einzelne Böen sorgten für Probleme. So wurde der Krainzweg Sonntag früh von umgestürzten Bäumen blockiert worauf die FF Leutschach alarmiert wurde und sofort mit TLF und MZF ausgerückt ist. Mit zwei Motorsägen konnte die Straße schnell geräumt, gesäubert und wieder frei gegeben werden. So ein Einsatz ist auch deshalb immer schnell zu erledigen, weil eine blockierte Zufahrt bei jedem weiteren Notfall zu Problemen führen kann und deshalb ist ein vermeintlich „nur umgestürzter Baum“ ebenfalls ein ernst zu nehmender Schadensfall!

KFZ Bergung in Eichberg

Der durchfeuchtete Weg war wohl der Auslöser für das Abrutschen eines Fahrzeuges in Richtung Weingarten. Das weitere Abrutschen konnte verhindert sowieso die Bergung mit der Seilwinde des HLF unter Einsatzleiter OBI Stefan Ketschler rasch erledigt werden. 

Verkehrsunfall B69 Karnerberg

Wieder einmal war die B69 am Fuße des Karnerbergs Schauplatz eines Verkehrsunfalls. Ein Pickup und ein Lieferwagen sind kollidiert und dabei wurde ein Lenker unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz ins LKH Wagna gebracht. Die FF Leutschach rückte mit TLF, HLF4 und MZF aus und musste nach vollständiger Straßensperre die Unfallautos versorgen und die Straße säubern. Ebenfalls im Einsatz war die Polizei mit zwei Fahrzeugen.

 

Foto Waltl/FF Leutschach 

Weil es halt immer schnell gehen muss…

 

Weil es halt immer schnell gehen muss…

Das gilt nicht nur für die Feuerwehr, sondern sehr oft auch im Beruf und vor allem auf der Straße. So ist am Remschnigg ein Paketlieferwagen von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Mit der Seilwinde des TLF konnte die Mannschaft mit Einsatzleiter Leo Pinnitsch das Missgeschick rasch und problemlos erledigt werden. Der Fahrer blieb unverletzt und die offenen Zustellungen konnten weitergeführt werden.

Fotos Muster/FF Leutschach

Kürbiserntemaschine stürzt in Bach

Noch vor Tagesanbruch ist zwischen Maltschach und Leutschach ein Kürbisvollernter zum nächsten Auftrag unterwegs. Das weiche Bankett zwischen Schotter Straße und der Pössnitz wird dem Fahrer aber zum Verhängnis und der knapp 8 Tonnen schwere Vollernter stürzt in das Bachbett. Die FF Leutschach wird gegen halb 5 Uhr früh mit TLF-A und MZF zum Unfallort alarmiert und nach einer ersten fachlichen Beurteilung der Situation muss über die Einsatzzentrale „Florian Steiermark“ schweres Gerät zur Bergung angefordert werden. So müssen HLF4 Leutschach, sowie LKWA KRAN und das LF-B aus Groß Sankt Florian nachalarmiert werden und nach stundenlanger, schwieriger Arbeit kann das sperrige Ungetüm erst gemeinsam mit einem weiteren Kran der Fa. Resch aus Gleinstätten aus der Pössnitz geborgen werden. Eingesetzt waren insgesamt 6 Fahrzeuge und 14 Mann.

 

Fotos: DerWaltl.at/FF Leutschach 

KHD – Katastrophenhilfsdienst in Feldbach

Es waren arbeitsreiche Stunden: rund 2.000 Feuerwehrmitglieder von 214 Feuerwehren waren stundenlang im Einsatz, um steiermarkweit hunderte Schadenslagen zu bewältigen. So wurden auch wir heute über den KHD, also Einheiten der Feuerwehr die überregional organisiert sind und eingesetzt werden können, mit anderen Wehren aus dem Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz und auch aus Bad Radkersburg zur Unterstützung in den Raum Feldbach alarmiert. Mit dem HLF4 und dem MTF sowie 12 Mann galt es einige unterschiedliche Einsatzadressen abzuarbeiten. Gegen frühen Abend konnten wir nach intensiven Stunden wieder ins Rüsthaus zurückkehren, die Geräte versorgen und somit die volle Einsatzbereitschaft wieder herstellen. Wobei auch während der Abwesenheit der im Katastrophendienst befindlichen Kameraden die FF Leutschach für den Notfall einsatzbereit gewesen ist.

Heftiger Zusammenstoß

Am Höhenweg Karnerberg in Eichberg-Trautenburg kam es zu einem frontalen Zusammenstoß zwischen einem Firmen-PKW und einen Groß-Traktor samt Anhänger. Nach Erstversorgung des PKW-Lenkers, der mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Roten Kreuz ins Krankenhaus gebracht wurde, gestaltete sich die Bergung der beiden Fahrzeuge unter der Einsatzleitung von HBI Willi Trunk und OBI Stefan Ketschler sehr aufwendig. Erst mit einem nachbeordertes Spezialfahrzeug konnte der ziemlich havarierte Traktor abgeschleppt werden. Eingesetzt waren TLF, HLF4, MZF Leutschach, Polizei Leutschach und das Rote Kreuz.

 

Foto: Lindner/FF Leutschach 

PKW Unfall ohne Verletzte

Auf der B69 ist ein PKW durch ein unglückliches Lenkmanöver im Graben gelandet. Lenkerin und Beifahrerin, beide aus dem Bezirk Leibnitz, wurden dabei nicht verletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Mittels der Seilwinde des TLF-A könnte die rasch herbeigeeilte Mannschaft mit Einsatzleiter LM Gregor Waltl, Kraftfahrer LM Leopold Pinnitsch und der fachlichen Unterstützung von LM Patrick Altenbacher das Auto unversehrt auf die Fahrbahn gebracht und nach 10 Minuten die Straßensperre der B69 wieder aufgehoben werden. Einmal mehr haben wir bewiesen, wie schnell wir auch unter Tags, wo viele Kameraden auswärts arbeiten, in voller Stärke einsatzbereit sind. Ein Dankeschön an alle eingesetzten Kameraden und die anwesende Streife der Polizei Leutschach!

Foto: Leinert/FF Leutschach

PKW-Unfall ohne Verletzte

Auf der B69 ist ein PKW durch ein unglückliches Lenkmanöver im Graben gelandet. Lenkerin und Beifahrerin, beide aus dem Bezirk Leibnitz, wurden dabei nicht verletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Mittels der Seilwinde des TLF-A könnte die rasch herbeigeeilte Mannschaft mit Einsatzleiter LM Gregor Waltl, Kraftfahrer LM Leopold Pinnitsch und der fachlichen Anweisung von LM Patrick Altenbacher das Auto unversehrt auf die Fahrbahn gebracht und nach 10 Minuten die Straßensperre der B69 wieder aufgehoben werden. Einmal mehr haben wir bewiesen, wie schnell wir auch unter Tags, wo viele Kameraden auswärts arbeiten, in voller Stärke einsatzbereit sind. Ein Dankeschön an alle eingesetzten Kameraden und die anwesende Streife der Polizei Leutschach!

Foto: Leinert/FF Leutschach

Starkregen macht Probleme

Rund 40 Liter Regen in knap 20 Minuten ließ ansonsten unscheinbare „Bacherln“ zu reißenden Flussläufen anschwellen. In Verbindung mit einhergehenden Verklausungen wurden wir heute zu mehreren Einsätzen gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Aussendienst der Marktgemeinde und schwerem Gerät wie Radbagger und ICB konnten die gröbsten Schäden und Probleme schnell erledigt werden.

Fotos: Waltl/FF Leutschach