Mehrere Autobergungen


Nach dem verfrühten Frühlingsbeginn
ist der Winter nun doch wieder zurückgekehrt! Der feuchte Schnee und damit die rutschigen Straßen sind einigen PKW-Lenkern zum Verhängnis geworden. Gottseidank verliefen alle Ausrutscher bis auf Blechschäden glimpflich. Bitte um besondere Vorsicht, vor allem auf Nebenstraßen!

 

Fotos: Nebel/Postl FF Leutschach

Feuerwehr hat Probleme bei Zufahrt

 

Mit Sirenenalarm wurden die Leutschacher Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf den Eichberg gerufen. Mittels TLF und HLF rückten 10 Mann aus und konnten nur mit Problemen und nachdem man mehrere direkt an der Zufahrt zur Unfallstelle montierte Metallrohre zur Seite drehte zum Unfallort vordringen. Ließ der erste Blick noch schlimmeres befürchten, kam umgehend die Entwarnung, das sich niemand im völlig zerstörten PKW befinde. Davon konnte sich auch der Einsatzleiter OBI Stefan Ketschler überzeugen und mit der kontrollierten Wrack-Bergung beginnen. Über 50 Meter stürzte das Auto über eine steile Böschung. Wie sich später herausstellte passierte dies wohl ohne menschliches Zutun, ein technischer Defekt beim PKW wird vermutet. Gottseidank hatten die Behinderungen bei der Anfahrt diesmal keine Auswirkung auf Menschenwohl oder Sachschäden, jedoch ist eine ungehindert Zufahrt für Einsatzfahrzeuge jederzeit zu garantieren, wie dieser einigermaßen glimpflich verlaufende Vorfall beweist.

Fotos: Postl/Waltl FF Leutschach

Nächtlicher Einsatz


Eigentlich hat man sich
zu einer Arbeitsbesprechung im Rüsthaus Leutschach verabredet gehabt, doch daraus wurde diesmal nichts. Denn über eine WhatsApp-Nachricht wurden die Florianis zu einem besonderer Einsatz gerufen. Löschmeister Ludwig „Luzi“ Resch vermeldete gemeinsam mit seiner Frau Hermine die Geburt von Tochter Magdalena Brigitte. Sofort wurden aus dem Lager die Einsatzgeräte „Storch“ und „Holzauto“ entnommen und zum Einsatzort Weingut Resch gefahren. Ob die Löscharbeiten noch andauern, ist nicht bekannt…

Wassermangel: Fehlender Schnee fordert Feuerwehren

Während Sturmtief „Sabine“ im Norden für nennenswerte Niederschlagsmengen gesorgt hat, bleibt es im Süden seit Wochen viel zu trocken. Mittlerweile ist dieser Umstand auch bei den heimischen Quellen und damit der Wasserversorgung angekommen. Immer öfter werden wie in Leutschach daher die heimischen Florianis zur Wasserversorgung gerufen. „Sollte es nicht bald ausgiebig regnen, wird das wohl zum echten Problem“, erklärt Kommandant Willi Trunk. Mittlerweile hat sich die Feuerwehr Leutschach bereits auf verstärkte Fahrten eingestellt und versucht der Allgemeinheit damit diesen immens wichtigen Dienst zu garantieren.

Fotos: Muster/FF Leutschach

Feuerwehr Leutschach unterstützt Musikverein


Die freiwillige Feuerwehr und der Musikverein, in vielen Orten sind diese Organisationen die wichtigsten Träger des ländlichen Zusammenlebens. Deswegen hilft man sich auch gerne, wie die Leutschacher Feuerwehr beweist.
Anlässlich der 143. Wehrversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Leutschach nicht nur eine starke Leistungsbilanz  vorgelegt, sondern wie es bei den Florianis unter dem Wehrkommando von Willi Trunk und Stefan Ketschler üblich und gelebt wird, auch wieder einmal ein starkes Zeichen der gelebten Zusammenarbeit im Ortsleben gesetzt. Für das im Rahmen des NMS-Neubaus neue Musikheim des Leutschacher Musikvereins hat man die stolze Summe von € 1.000,– an die örtliche Blasmusik überreicht. „Nicht nur, weil der Musikverein bei unseren festen immer gerne bereit ist dabei zu sein, sondern weil es uns einfach ein Anliegen ist das Gemeinsame in Leutschach zu betonen und stärken!“ erklärt Kommandant Willi Trunk. Denn, so Trunk weiter, Feuerwehr und Musik seien auch wichtige Bausteine dafür, die Jugendlichen auch nachhaltig an den Ort zu binden. „Wenn wir Ehrenamtlichen es nicht vorzeigen, was Zusammenhalt heißt, wer soll es denn sonst tun?“ sind sich die Leutschacher Feuerwehrkameraden sicher.

 

Foto: Resch/FF Leutschach

Sturmtief „Petra“ streift Leutschach


Eine Nordstaulage und ein Frontdurchgang sorgten für ungemütliche Zeiten auch in der Steiermark. Es gab viele Sturmschäden, zwischenzeitlich waren 5000 Haushalte ohne Strom. Während viele obersteirische Skiberge zu Lift-Abschaltungen gezwungen waren, im Ennstal und Ausseerland zusätzlich ein guter halber Meter Neuschnee die Situation verschärfte, blieben wir ganz im Süden diesmal Gottseidank einigermaßen verschont. Lediglich in Grosswalz mussten wir die Panoramastraße von einigen Baumteilen und Ästen befreien.

Foto: Postl/FF Leutschach

Starke Leistungsbilanz der Feuerwehr Leutschach 

 

133 Einsätze und 12.000 geleistete Stunden: Die FF Leutschach blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und geht gestärkt in die Zukunft.

Wehrkommandant Willibald Trunk und sein Stellvertreter Stefan Ketschler zogen anlässlich der 143. Wehrversammlung im Rüsthaus Leutschach eine erfolgreiche und arbeitsreiche Bilanz. Mit knapp 500 Tätigkeiten im Jahr 2019 waren die Florianis stark gefordert und konnten sich mit der Anschaffung eines HLF4 und eines MZF auch ausrüstungstechnisch auf den letzten Stand bringen. In den Grußworten lobten sowohl Abschnittskommandant Johann Hammer und Bereichsfeuerwehrkommandant Josef Krenn den hohen Ausbildungsstand der Leutschacher Kameraden, wie auch den freundschaftlichen und kameradschaftlichen Umgang untereinander. „Wenn man im Einsatz professionell arbeitet und im Ernstfall dementsprechend helfen will, da muss es neben der Ausbildung auch untereinander passen!“, meint Willibald Trunk. Stefan Ketschler ergänzt: „Nur so können wir zu jeder Tages und Nachtzeit, oft unter extremem emotionalem Druck, helfen und retten.“ Kassier Jörg Hohensinner konnte trotz enormer Ausgaben bei den Fahrzeuganschaffungen im Jahr 2019 von einer sehr positiven finanziellen Entwicklung berichten. Als Zeichen der guten Zusammenarbeit wurden Reinhard Bierbauer, Werner Zuschnegg und Jennifer Trunk vom Polizeiposten Leutschach mit Auszeichnungen bedacht. Gleich fünf neue Probefeuerwehrmänner konnten in den aktiven Dienst gestellt werden und zwei Kameraden haben sich dazu bereit erklärt in der FF Leutschach als Zweitfeuerwehr ihren aktiven Dienst zu versehen. Trotzdem mahnt Kommandant Trunk: „Ehrenamt und Freiwilligkeit sind keine Selbstverständlichkeit, es wird immer mehr Anstrengungen von uns und der öffentlichen Hand benötigen um auch in Zukunft den uns von der Gemeinde übertragenen gesetzlichen Auftrag zum Schutze unserer Bevölkerung wahrnehmen zu können. Wir sind dazu bereit und geben unser Bestes!“