Lern-App mit Funfaktor: „Kleine Löschmeister“


Ideal für die Herbstferien
ist dieser App-Tipp, denn damit können kleine Zocker nicht nur spielen, sondern lernen auch was zum Thema Brandschutz. Das Gratis-Game heißt „Kleine Löschmeister“ und wurde erst mit dem Kinder-Softwarepreis 2020 belohnt.

Schnell in die Klamotten der Feuerwehrleute schlüpfen, Brände löschen und Gefahrenquellen beseitigen? Mit dieser App werden Kinder selbst zu kleinen Löschmeistern. Die Bedienung ist ganz einfach, es sind keine Lesekenntnisse nötig und Hilfestellungen zeigen an, was als nächstes zu tun ist. Die App macht großen Spaß und wartet mit vielen verschiedensten spannenden Aufgaben auf. Wissen zum Thema Feuerwehr und zu Brandverhütung wird spielerisch verpackt.

Das Spiel ist gratis und für Spieler ab 5 Jahren geeignet. Hier geht’s zum Download für iOS und für Android.

Quelle: oe3.orf.at 

Foto: Versicherungskammer Bayern

 

Covid-19 Maßnahmensetzung für steir. Feuerwehren


Aufgrund der aktuell stark steigenden Covid-19-Fallzahlen in der Steiermark, in Österreich – und auch international – werden vom Landesfeuerwehrverband Steiermark, in Erinnerung an Dienstanordnung DA – 4.1 / 251 -2020 vom 14. März 2020, für den Einsatz-, Ausbildungs- und Dienstbetrieb der steirischen Feuerwehren – ab sofort und bis auf Widerruf – nachstehende Maßnahmen angeordnet:

Brand im Ortsgebiet schnell gelöscht

Ein aufmerksamer Nachbar entdeckte einen Feuerschein in der Marburgerstraße und alarmierte um 1 Uhr 30 über den Notruf die Feuerwehr. Unter dem Alarmkürzel B5 wurden sofort die FF Leutschach und Maltschach mittels Sirene alarmiert. Herbeieilende Feuerwehrkameraden konnten auf der Fahrt ins Rüsthaus das Feuer sehen und vermuteten Schlimmeres. Der aufmerksame Nachbar hat sich mittlerweile vorbildlich auf die Hauptstraße gestellt um die Feuerwehr in den etwas abseits liegenden Innenhof zu lotsen. Der erste Trupp mit Einsatzleiter Stefan Ketschler traf bereits nach wenigen Minuten mit dem HLF4 ein und konnten das Gottseidank noch lokale Feuer bei einem Holzcarport rasch löschen und damit ein mögliches Übergreifen auf angrenzende Bauwerke verhindern. Die mittlerweile ebenfalls eingetroffene FF Maltschach – danke für euer rasches Kommen – sowie die weiteren Einsatzkräfte der Ortswehr mussten nicht mehr eingreifen. Nach einer Kontrolle mittels der Wärmebildkamera (Foto) konnte noch vor 2 Uhr früh „Brand aus“ gemeldet werden. Die Brandursache wird noch von der Polizei ermittelt.

Foto: Postl/FF Leutschach 

Föhnsturm zieht über Leutschach 

Sogar in den Niederungen wurden Windspitzen von rund 70kmh gemessen. Umso stürmischer war es auf den Hügeln und Bergen rund um Leutschach. Bei manchen sind sogar Erinnerungen an den katastrophalen Föhnsturm im Dezember 2017 wieder aufgekommen. Gott sei Dank war es diesmal nicht so heftig, aber die FF Leutschach musste auch diesmal Sicherungsarbeiten durchführen und umgestürzte Bäume entfernen. Zu einer gefährlichen Situation kam es auf der B69 in Kranach, wo ein umgestürzter Baum auf die Stromleitung fiel und dort hängen blieb. Die Unfallstelle wurde von der Straßenverwaltung gesichert und umgehend ein Einsatztrupp der Energie Steiermark angefordert. Ein Einsatz der FF Leutschach war nicht mehr nötig. Sollte die Föhnwetterlage noch andauern, ist bei Aufenthalt im Freien und vor allem im Wald, weiterhin besondere Vorsicht walten zu lassen.

MRAS: Wichtiges Spezialwissen

MRAS ist nicht nur eine überregionale Spezialeinsatzeinheit der Feuerwehren in Österreich zur Menschenrettung und Absturzsicherung, diese Fertigkeiten sind auch für den „normalen“ Feuerwehreinsatz wichtige Tools. Seit einigen Wochen trainiert daher OLM Alex Postl, selber gemeinsam mit FM Timm Leinert Mitglied der überregionalen Einheit, mit einigen FeuerwehrkameradInnen in Kleingruppen wichtige Grundbegriffe in diesem Bereich. Das Sichern eines Kollegen zum Beispiel in einem Schacht oder am Dach, wie auch das Retten verletzter Personen mittels Seil und Trage sind Szenarien die ausreichend geübt Leben retten können.

Symbolfoto: Fireworld.at

Ach wie so trügerisch…

So oft schon, schon wieder und Gott sei dank auch diesmal wieder nicht wirklich: So traumhaft und romantisch wie der Blick von Leutschach nach Schloßberg Richtung Hohenegg auch sein mag, so trügerisch ist er besonders in der nebeligen Zeit. Nämlich dann, wenn die Kirche in Hohenegg Aufgrund ihrer Beleuchtung im Zusammenspiel mit Nebel wie im infernalen Feuerball steht. Genau aus diesem Grund kommt es auch mindestens einmal im Jahr zu einem (vermeintlichen) Notruf: „Hohenegg brennt!“ Es war auch diesmal wieder ein Fehlalarm, wovon sich die FF Leutschach vor Ort überzeugen konnte. „Dennoch sind wir jedem einzelnen für seine Aufmerksamkeit dankbar. Im schlimmsten Fall, oder eigentlich besten Fall, kann so ein Notruf Leben retten. 122, wir sind bereit!“ 

Sturmtief „Brigitte“ streift Leutschach

 

Ein mächtiges Sturmtief hat in weiten Teilen Europas für enorme Schäden, Verletzte und leider auch in Österreich Tote gesorgt. Die Südsteiermark wurde nach einer blitzreichen Nacht weitgehend verschont und nur einzelne Böen sorgten für Probleme. So wurde der Krainzweg Sonntag früh von umgestürzten Bäumen blockiert worauf die FF Leutschach alarmiert wurde und sofort mit TLF und MZF ausgerückt ist. Mit zwei Motorsägen konnte die Straße schnell geräumt, gesäubert und wieder frei gegeben werden. So ein Einsatz ist auch deshalb immer schnell zu erledigen, weil eine blockierte Zufahrt bei jedem weiteren Notfall zu Problemen führen kann und deshalb ist ein vermeintlich „nur umgestürzter Baum“ ebenfalls ein ernst zu nehmender Schadensfall!

Zivilschutz-Probealarm am 3. Oktober 2020


Am Samstag, 3. Oktober 2020, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. In ganz Österreich werden rund 8.200 Feuerwehr-Sirenen die Zivilschutz-Signale ausstrahlen.

Am 3. Oktober 2020 werden zwischen 12 und 12.45 Uhr nach dem Signal „Sirenenprobe“ die drei Zivilschutzsignale „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“ in ganz Österreich ausgestrahlt werden. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.

Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.

Die Signale können derzeit über etwa 8.200 Feuerwehr-Sirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.

Die Bedeutung der Signale:

• Sirenenprobe: 15 Sekunden

• Warnung: drei Minuten gleichbleibender Dauerton – herannahende Gefahr! Radio-, TV-Gerät bzw. Internet einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.

• Alarm: eine Minute auf- und abschwellender Heulton – Gefahr! Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio, Fernsehen bzw. im Internet durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.

• Entwarnung: eine Minute gleichbleibender Dauerton – Ende der Gefahr! Weitere Hinweise über Radio, Fernsehen bzw. Internet beachten.

Neben der Auslösung der Sirenen wird wie bereits im Vorjahr auch heuer während des Probealarms eine Testauslösung von KATWARN Österreich/Austria durch die Bundeswarnzentrale erfolgen.