„Bitte warten!“: Strommasten fängt Feuer

Ein aufmerksamer Leutschacher hat just beim Kurzbesuch eines Leutschacher Feuerwehrkameraden durch ein kleines Fenster einen glühend-brennenden Feuerball entdeckt. Sofort wird über 122 der Notruf getätigt und der Anrufer und spätere Einsatzleiter eilt sofort ins Rüsthaus um gemeinsam mit weiteren Kameraden mit dem HLF4, MZF und TLF zum mittlerweile georteten brennenden Strommasten auszurücken. Nach dem Aufbau des Brandschutzes und der großräumigen Sperre rund um den Mast heißt es: „Bitte warten!“, wie Einsatzleiter Stefan Ketschler erklärt. „In so einem Fall herrscht absolute Lebensgefahr, vor allem auch weil eine Leitung schon auf den Boden gefallen war!“. Der sofort verständigte Energieversorger sorgt umgehend für die Stromabschaltung und nach Bestätigung dieser können erst vorsichtig weitere Maßnahmen ergriffen werden. Nach rund einer Stunde kann die FF Leutschach mit 12 Mann einrücken und wieder die volle Einsatzbereitschaft an die Landesleitzentrale melden. Die Energie Steiermark hat umgehend mit den Reparaturarbeiten begonnen. 

Im übrigen waren die letzten Tage überhaupt sehr stressig für die Leutschacher Florianis, dem mittlerweile 10. Sirenenalarm in diesem Jahr gingen innerhalb von 5 Tagen drei weitere Einsätze voraus, darunter technische Einsätze wie eine ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Hotel.

1877 – Das Magazin der FF Leutschach


Eine nicht einfache Gegenwart, eine fordernde Zukunft:
Umso mehr blicken wir mit unserem neuen Magazin „1877“ auf eine beinahe 150-jährige Geschichte zurück: Menschen, die unsere Gemeinschaft prägten, Ereignisse die wir nicht in Vergessenheit geraten lassen wollen.

1877 – Das Magazin der FF Leutschach – Ausgabe 2021 bekommen Sie gerne von uns ausgedruckt in den Postkasten, hier können Sie auch online blättern und schauen!

Anstrengender Tag: Dritter Einsatz in wenigen Stunden

Nach einer Traktorbergung am Rosenberg in der Früh, dem erfolgreichen Hilfseinsatz im Erdbebengebiet von Kroatien in Petrinja, werden die gerade erst heimgekehrten Kollegen und ihre Kameraden mittels Sirene zu einem Feueralarm über eine Brandmeldeanlage alarmiert. Die dicken Rauchschwaden bei der Anfahrt lassen zuerst nichts Gutes vermuten, schlussendlich stammt der Rauch vom Kamin des Nachbarhauses und die Brandmeldeanlage wurde durch Handwerksarbeiten ausgelöst. So konnten die als erstes am Einsatzort befindlichen Kameraden Ketschler, Waltl und Pinnitsch schnell Entwarnung geben.
Ein ganz normaler Tag einer freiwilligen Feuerwehr halt…

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Foto: Vatrogasna Petrinje

LKW Bergung am Eichberg

Die frostigen Temperaturen auch tagsüber sorgen nach wie vor für Probleme. So ist am Eichberg bei Leutschach ein mit rund 5 Tonnen beladener LKW aus Niederösterreich in den Graben geschlittert und seitlich zu liegen gekommen. Mittels Seilwinde des TLF kann der LKW vorsichtig wieder auf die Straße gezogen werden. Nach rund einer halben Stunde kann der LKW flott gemacht und die Straße wieder freigegeben werden.

Foto: Leinert/FF Leutschach

Achtung Glatteisgefahr: Fahrzeugbergung am Eichberg

Der leichte Schneefall und Temperaturen unter 0 Grad auch tagsüber haben großräumig zu spiegleglatten Fahrbahnen geführt. Unter anderem wurde die FF Leutschach mittels Sirene zu einer Fahrzeugbergung Gottseidank ohne Verletzte gerufen. Mit dem MZF und TLF rückten die ebenfalls unter der gebotenen Vorsicht ins Rüsthaus geeilten Kameraden zum Unfallort aus und konnten den PKW rasch bergen.

 

Bitte fahren Sie wenn nötig, äußerst vorsichtig!

 

Fotos: Goriup/FF Leutschach

 

Feuerwehr Leutschach hilft der Feuerwehr Petrinja

Die FF Leutschach hat nach den verheerenden Erdbeben Ende Dezember nun eine direkte Hilfe „von Kamerad zu Kamerad“ für die am stärksten betroffene Feuerwehr Petrinja gestartet. Das Ausmaß des großen Erdbebens vom 29. Dezember und der vielen Nachbeben vor allem in Petrinja, ist kaum in Worte zu fassen. Die Zerstörungen sind massiv, Mann und Gerät sind bei den Einsatzkräften mehr als ans Limit geraten. So hat die FF Leutschach nun in kameradschaftlicher Verbundenheit mit den Einsatzkräften vor Ort eine zielgerichtete Hilfsaktion begonnen.

Nachdem es der Feuerwehr Petrinja aufgrund eigener schmerzlicher Verluste an vielen notwendigen Materialien fehlt um mit der großräumigen Katastrophe irgendwie zu Rande zu kommen, wollen die Leutschacher Kollegen genau hier helfen. „Von Feuerwehr zu Feuerwehr, von Kamerad zu Kamerad: Wir wollen genau dort helfen, wo es unseren Freunden in Petrinja am meisten fehlt!“ erklärt Gregor Waltl von der FF Leutschach. Während die FF Leutschach selber versucht Geräte und technische Hilfsmittel aufzutreiben, bittet man auch die Bevölkerung um Mithilfe.

Am Freitag von 15 bis 17 Uhr, am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr können kontaktlos beim Rüsthaus Leutschach Hilfsgüter abgegeben werden. Gesucht werden ausschließlich folgende Dinge: Taschenlampen, Stirnlampen, Baustellenfluter, Bauhelme, Verbandsmaterial und neuwertige, saubere Planen. Alle anderen Hilfsgüter können NICHT angenommen werden. Die FF Leutschach bemüht sich selbst um feuerwehrspezifische Spezialgeräte für den fordernden Einsatz an den zerstörten Häusern. „Von Feuerwehrmann zu Feuerwehrmann, genau so wollen wir helfen“, erklären die Kommandanten Willi Trunk und Stefan Ketschler von der FF Leutschach.

Probleme auf der L614

 

Mehrere umgestürzte Bäume bzw. gefährdete Bäume sorgten aufgrund des nassen Schnees für Probleme auf der Landesstraße Richtung Heiligengeist. Alarmiert vom im Dienst befindlichen Schneeräumer und Feuerwehrkameraden Othmar Trunk rückt die FF Leutschach mit dem TLF und 8 Mann aus. Durch das fachkundige Bedienen der Motorsäge von LM Andreas Kopf konnte gemeinsam mit der Straßenverwaltung die Straße schnell freigemacht werden. Eine anschließende Kontrollfahrt ergibt den Befund, dass einige Bäume wohl auf Sicht gefährdet sind, aber in Absprache mit der Straßenverwaltung und den Waldbesitzern bereits zum Entfernen in den nächsten Wochen vorgesehen sind. In Waldpassagen ist weiterhin Vorsicht geboten!

 

Fotos: Goriup, Ketschler FF Leutschach 

Verkehrsunfall am Neujahrstag auf der B69

Eine ortskundige Lenkerin ist beim Versuch bei der westlichen Ortseinfahrt die B69 zu queren mit einem PKW aus Richtung Arnfels kommend kollidiert. Dabei wurde der querende PKW voll an der Fahrertür getroffen und von der Wucht des Zusammenstoß aufs Dach gedreht.

Die mittels Sirene alarmierte FF Leutschach ist mit drei Fahrzeugen und 20 Mann an den Unfallort geeilt. OBI Ketschler und LM Waltl sind mit dem MZF als erste Vorort und erkunden die Lage. Die Lenkerin aus dem auf der B69 fahrenden PKW wird bereits vom Roten Kreuz versorgt, die zweite Lenkerin kann leicht verletzt noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Wrack gelangen.

Nach der Unterstützung beim Versorgen der verletzten Lenkerin kann nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei mit dem Aufräumen begonnen werden. Dabei werden beide Fahrzeugen von der B69 entfernt, ausgelaufenes Öl gebunden und die Straße von Fahrzeugteilen gereinigt. Somit kann nach rund einer 3/4 Stunde die Straße wieder freigegeben werden.

Wir wünschen eine baldige Genesung!

Nur 12 Stunden später wurden wir bereits zur nächsten Bergung nach Fötschach alarmiert. Gottseidank ohne Verletzte konnten wir auch hier rasch helfen. 

Fotos: Trunk, Postl FF Leutschach