Es klappert die Mühle IM rauschenden Bach


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die alte Wassermühle aus den 1920er Jahren der Windmühlenrunde Eichberg-Trautenburg in Leutschach hat nach der liebevollen Restaurierung in rund 900 Arbeitsstunden am Wanderweg 4a seit einigen Jahren eine feste Bleibe gefunden. Durch die heftigen Regenfälle und einen verlegten Ablauf stand diese nach dem Durchzug einer Gewitter Front rund einen Meter unter Wasser. Nach Erkundung der Lage entschieden sich Einsatzleiter Alexander Postl und sein Gruppenkommandant Gregor Waltl zum Einsatz von zwei Tauchpumpen und parallel dazu wurde einerseits der Zulauf gemindert und mit einem Kanalspülkopf versuchte man mühevoll den Ablauf frei zu bekommen. Nach einigen erfolglosen Versuchen gelang es schlussendlich die Mühle vom Wasser zu befreien und den Ablauf wieder in Gang zu bringen. Eingesetzt waren HLF4 und MZF Leutschach mit 10 Mann. 

Fotos Waltl/Postl FF Leutschach Weiterlesen

Wanderunfall: Hilfestellung bei Menschenrettung

Die Wanderstrecken rund um Leutschach sind aktuell stark frequentiert. Vor allem in und rund um die Heiligengeistklamm ist viel los und nicht nur der Weg durch die Klamm ist durchaus mit Vorsicht und Bedacht zu begehen. Nach einem neuerlichen Wanderunfall wurden wir zur Unterstützung bei der Rettung einer gestürzten Wanderin vom Roten Kreuz zu Hilfe gerufen. Die FF Leutschach rückte mit zwei Fahrzeugen aus und führte eine Rettung mittels Korbtrage durch. Anschließend wurde die Wanderin mit Verletzungen unbestimmten Grades vom Rettungshubschrauber Christophorus 12 übernommen und ins Krankenhaus geflogen.

LKW im Graben: Bergung erfolgreich

Auf einer schmalen Gemeindestraße in Langegg ist ein LKW Zug samt geladenen Leerflaschen in den Graben gerutscht. Mittels der Seilwinde des HLF4 konnte der Laster wieder auf befestigten Untergrund gebracht werden und die noch ausstehenden Zustellungen damit mit nur rund einer Stunde Verspätung erledigt werden.

Klapperstorch „Leo“ braucht Hilfe

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Ob der Storch die Babys bringt, wovon imme wieder unzählige Holzstörche vor bestimmten Wohnungen und Häusern zeugen, scheint wohl eher doch ein Märchen zu sein. Wahr ist hingegen, dass der Storch vielerorts in Österreich einen ganz besonderen Stellenwert hat. Seit dem Vorjahr und nach Initiative von Amtsleiter Karl Peitler wurde in Leutschach in Zusammenarbeit mit „Storchenvater“ Helmut Rosenthaler ein Storchennest aufgestellt welches sofort von einem Jung-Störche Paar bezogen wurde. Aufgrund der genauen Beobachtungen durch Peitler wurden nun heuer bereits drei Jungstörche entdeckt welche Rosenthaler einer fachlichen Kontrolle unterziehen musste. Dazu musste die FF Leutschach die Anhängerleiter aufstellen um das mehrere Meter Hohe Nest erreichen zu können. Tatsächlich ist ein Junges im Vergleich zu den Geschwistern viel zu klein und ist damit auf Sicht nicht überlebensfähig. So wurde der kleine Storch nach der Bergung über die Leiter in die Storchenstation Tillmitsch gebracht und wird nun dort mit rund zwei Dutzend anderen Kollegen aus der ganzen Steiermark, Kärnten und Burgenland auf den Flug über 10.000 Kilometer nach Afrika vorbereitet.

Auf die Frage, wie er denn heißen solle der Kleine, waren sich alle klar: „Leo!“ – nach dem Feuerwehr Einsatzleiter Leopold Pinnitsch. Alles Gute, Leo!

 

Auf Servus TV ist die tierische Rettungsaktion im Übrigen auch zu sehen. 

 

Fotos: DerWaltl.at/FF Leutschach 

Regennasse Fahrbahn: Verkehrsunfall am Karnerberg

Auf dem Karnerberg ist es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einer Kollision gekommen. Ein Klein-PKW und ein Kombi sind in einer engen Kurve aneinander geraten und der bergauf fahrende Lenker ist mit dem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert. Augenscheinlich waren keine schwereren Verletzungen zu beklagen und so Bestand die Arbeit der FF Leutschach mit drei eingesetzten Fahrzeugen im Sichern der Unfallstelle, Bergen der beiden Fahrzeuge und Reinigen der Strasse. Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei Heimschuh und das Rote Kreuz.

Fotos: Waltl/FF Leutschach 

Es muss halt immer schnell gehen….

Das gilt nicht nur für uns Einsatzkräfte, sondern sehr oft auch im Beruf und vor allem auf der Straße. So ist in Kranach ein Paketlieferwagen von der Straße abgekommen und im Graben gelandet. Auch der 2. Einsatz am heutigen Tag konnte mit dem TLF und HLF4 mittels Seilwinde rasch und problemlos erledigt werden. Der Fahrer blieb unverletzt und die Zustellung konnten weitergeführt werden.

Nur ein Fehlalarm ist ein guter Alarm!

Auch im privaten Bereich ist ein Rauchmelder ein (überlebens)wichtiger Faktor. Umso wichtiger ist das Vorhandensein von einer funktionierenden Brandmeldeanlage in Gewerbebetrieben, insbesondere in Hotels und ähnlichen stark frequentierten Einrichtungen. Eine solche Anlage hat im Hotel Gut Pössnitzberg nach Schleifarbeiten angeschlagen und wir sind sofort mit dem HLF4 ausgerückt und konnten schnell Entwarnung geben. Denn nur ein Fehlalarm ist ein guter Alarm!

Verkehrsunfall: Eingeklemmte Person rasch gerettet

Am Samstag dem 13.06. kam ein Südsteirer gegen 15 Uhr 30 mit seinem PKW auf der L614 Langeggerstraße von der Fahrbahn ab und rutschte mehrere Meter über eine steile Böschung. Das Fahrzeug krachte in ein Waldstück und kam seitlich zu liegen, der Fahrer erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades. Die rasch eintreffende FF Leutschach konnte durch den Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts den verletzten Lenker schnell über das Dachfenster des Fahrzeuges retten und nach der erfolgten Bergung dem Roten Kreuz übergeben werden. Anschließend wurde das Fahrzeug gemeinsam mit der FF Maltschach geborgen. 

Ein Dank geht an alle eingesetzten Kräfte für die tolle Zusammenarbeit:
FF Maltschach
Rotes Kreuz
und Polizei Leutschach

Fotos Postl/Goriup FF Leutschach 

 

„Ich will Feuerwehrmann werden!“

„Ich will Feuerwehrmann werden!“ 

Einst ein bekannter Ausspruch vom kleinen Drachen Grisu in der gleichnamigen Kinderserie der 1970er Jahre, ist der Satz anscheinend, Gott sei Dank, auch noch unseren Neueinsteigern bekannt. Um eben ein echter Feuerwehrmann zu werden, sind Ausbildung und Übung unerlässlich. 

Ein wichtiger Teil hier bei ist die sogenannte GAB (Grundausbildung) für Quer- und Neueinsteiger.

Nach einem kurzen Vortrag über das Feuerwehrwesen, wurde unseren neuen Mitgliedern wohl erst bewusst, wie umfangreich der sogenannte Feuerwehraltag ist. Unter der Übungsleitung von OLM Alexander Postl und unterstützt von OBI Stefan Ketschler sowie einigen bereits erfahrenen Kameraden wurden in den rund 2 1/2 Stunden Fahrzeuge und Gerätschaften vorgestellt sowie einige der wichtigsten Einsatzabläufe beübt und besprochen. Damit unsere „Grisus“ bald nicht nur Feuerwehrmann werden WOLLEN, sonder es auch wirklich WERDEN!

Fotos: Maxi Waltl/A. Postl 

Forstunfall endet einigermaßen glimpflich

Es war das oft zitierte „Glück im Unglück“ welches einen Leutschacher bei Holzarbeiten vor schlimmerem bewahrt hat. Auf einem meterhohen Holzstapel versuchte der Landwirt einen mächtigen Eschenbloch mit der Motorsäge zu zerteilen. Dabei ist der große Stapel in Bewegung gekommen und hat den Mann das rechte Bein zwischen zwei Blochen eingeklemmt. Durch Hilfeschreie konnte der Mann auf seine missliche Lage aufmerksam und Feuerwehr, Polizei und Rettung alarmieren.

Aufgrund der labilen Lage des Holzstosses musste mit äußerster Vorsicht und Einsatz des hydraulischen Bergegeräts der Mann vorsichtig und mit Bedacht auf Eigenschutz der Einsatzkräfte befreit werden. Ein weiteres Abrutschen konnte verhindert werden und der Verletzte dem Roten Kreuz übergeben werden. Der automatische mit alarmierte Rettungshubschrauber musste nicht landen und drehte wieder ab. Eingesetzt waren 17 Kameraden der FF Leutschach mit drei Fahrzeugen, PI Leutschach und das Rote Kreuz.

Fotos: Goriup/FF Leutschach 

 

Hubschraubereinsatz: Moped kollidiert mit PKW 

Eine junge Mopedlenkerin aus Leutschach ist an einer sehr unübersichtlichen Kreuzung beim Versuch von einer Seitenstraße in die B69 einzubiegen mit einem aus Leutschach kommende PKW kollidiert. Nach der Erstversorgung durch das Rote Kreuz und die FF Leutschach wurde die Verletzte von der Rettung auf den Sportplatz Leutschach transportiert und von dort vom Rettungshubschrauber mit Verletzungen unbestimmten Grades weiter ins LKH geflogen. An besagter Kreuzung ist aufgrund der gefährlichen Einmündung der Seitenstraße auf die sich bereits außerhalb des Ortsgebietes befindlichen B69 mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von100 kmh immer besondere Vorsicht zu geboten, wie die Einsatzkräfte betonen. Die B69 war rund eine Dreiviertelstunde für den gesamten Verkehr gesperrt. Die ebenfalls anwesende Polizei hat bereits Erhebungen zur Unfallursache eingeleitet.
Wir wünschen der Lenkerin baldige Genesung!

Fotos: FF Leutschach 

Real und virtuell: Wir sind immer da für euch!


Dass wir 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag
einsatzbereit sind, ist für uns selbstverständlich und unser ganz großes Ziel. Darüber und über vieles mehr berichten wir auch gerne auf unserer Homepage, aber auch über unsere Social-Media-Kanäle. Auch auf Facebook und Instagram sind wir vertreten wo es auch immer wieder aktuelle Informationen, im Anlassfall auch für unser Einsatzgebiet relevante Warn- und Sicherheitshinweise gibt. Daher laden wir Sie gerne ein, uns auch hier zu folgen und unsere Beiträge zu liken oder zu teilen.

Gerne möchten wir hier auch anmerken, dass wir bei der Berichterstattung vor allem über Einsätze weder rechtliche noch moralische Grenzen überschreiten. Daher möchten wir Sie darauf hinweisen und dringend bitte, selber KEINE Fotos von Einsätzen und Unglücksfällen zu machen und diese vor allem NICHT zu veröffentlichen und ja, schon das Teilen auf Facebook oder nur das Versenden über Whatsapp ist „veröffentlichen“ und unterliegt den gleichen strengen gesetzlichen Vorschriften wie im Medienbereich. Uns ist der Schutz der Menschen in Leutschach sehr wichtig, aber auch der Schutz der Persönlichkeitsrechte und die Einhaltung sämtlicher Vorschriften und Gesetze, bitte respektieren auch Sie das! Danke.

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Großbrand: 500 Festmeter Holz in Flammen

Ein aufmerksamer Nachbar hat über den Feuerwehrnotruf Rauchschwaden im Bereich Großwalz bei Leutschach gemeldet und damit einen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst. Die einsatzleitende FF Leutschach ist sofort mit 20 Mann in den Einsatzfahrzeugen HLF4 und dem TLF-4000 ausgerückt. „Bei der Anfahrt haben wir uns noch gewundert, wo der Brand ist weil kaum ein Rauch zu sehen war“, erklärt Einsatzleiter Stefan Ketschler. Der Grund war ein ganz einfacher: 500 Meter Rundholz standen bereits im Vollbrand und durch die enorme Hitze war kaum eine Rauchentwicklung entstanden.

Nach den ersten Löschangriffen wurden sofort die Feuerwehren Gamlitz, Oberhaag, St Johann und Großklein nachalarmiert. Bereits nach wenigen Minuten waren die Leutschacher Einsatzfahrzeuge mit den mitgebrachten 8.500 Liter Löschwasser leer und aufgrund der nicht ausreichenden Wasserversorgung durch die Hydranten in der Nähe drohte das Wasser auszugehen, die rasch eintreffende FF Gamlitz konnte diese fürs Erste verhindern und in Folge wurde gemeinsam mit den weiteren Feuerwehren ein Pendeldienst zum rund 10 Kilometer entfernten Rüsthaus Leutschach und dem dortigen Hydranten eingerichtet werden. „Trotz der großen Distanz war dies in der Nachbetrachtung die einzig richtige Entscheidung um ausreichend Löschwasser an den Einsatzort zu bringen“ erklärt Ketschler. In Summe wurden rund 110.000 Liter Wasser benötigt, was die gesamte Wasserversorgung in Leutschach an den Rand des Schaffbaren gebracht hat. Nach fünf Stunden konnte nicht nur „Brand aus“ gemeldet werden, sondern waren auch die Wasservorräte gänzlich erschöpft.

Ein Ausbreiten des Brandes auf den Wald konnte durch die Wehren Oberhaag, Großklein und St. Johann verhindert werden. Wäre dies nicht gelungen und ein größerer Waldbrand entstanden, wäre man mit der Löschwasserversorgung absolut an die Grenzen gestoßen. „Das Vorhandensein dementsprechender lokaler Wasserentnahmestellen ist ein extrem wichtiger und entscheidender Faktor bei solchen Elementarereignissen um im Einsatzfall nachhaltig helfen zu können. Das Wassersparen in den letzten Wochen hat uns hier sicherlich geholfen, denn ohne Wasser hilft uns auch das modernste Gerät und die motivierteste Mannschaft nichts! Gottseidank ist diesmal alles gut gegangen.“ erklärt Feuerwehrkommandant Willi Trunk. Neben der vorbildlichen Zusammenarbeit der einzelnen Wehren, war der Einsatz eines sich zufällig in der Nahe befindlichen Baggers der Fa. Harald Grabner und ein betriebseigener Harvester wichtige unterstützende Gerätschaften um die mächtigen im Vollbrand stehenden Baumstämme zu löschen.

„Ohne die hervorragende Unterstützung unseren Nachbarn aus Oberhaag, St. Johann, Großklein, Gamlitz sowie der freiwilligen Helfern wäre der trotz des beträchtlichen Sachsachadens relativ glimpfliche Verlauf dieses Großbrandes nicht zum handeln gewesen, ein aufrichtiges Danke an alle eingesetzten Florianijünger!“ erklärt Stefan Ketschler sichtlich erleichtert. Eingesetzt waren fünf Feuerwehren mit acht Fahrzeugen und 40 Mann.

Fotos: derwaltl/FF Leutschach und Partl/FF Gamlitz