News über die FF Leutschach

Real und virtuell: Wir sind immer da für euch!


Dass wir 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag
einsatzbereit sind, ist für uns selbstverständlich und unser ganz großes Ziel. Darüber und über vieles mehr berichten wir auch gerne auf unserer Homepage, aber auch über unsere Social-Media-Kanäle. Auch auf Facebook und Instagram sind wir vertreten wo es auch immer wieder aktuelle Informationen, im Anlassfall auch für unser Einsatzgebiet relevante Warn- und Sicherheitshinweise gibt. Daher laden wir Sie gerne ein, uns auch hier zu folgen und unsere Beiträge zu liken oder zu teilen.

Gerne möchten wir hier auch anmerken, dass wir bei der Berichterstattung vor allem über Einsätze weder rechtliche noch moralische Grenzen überschreiten. Daher möchten wir Sie darauf hinweisen und dringend bitte, selber KEINE Fotos von Einsätzen und Unglücksfällen zu machen und diese vor allem NICHT zu veröffentlichen und ja, schon das Teilen auf Facebook oder nur das Versenden über Whatsapp ist „veröffentlichen“ und unterliegt den gleichen strengen gesetzlichen Vorschriften wie im Medienbereich. Uns ist der Schutz der Menschen in Leutschach sehr wichtig, aber auch der Schutz der Persönlichkeitsrechte und die Einhaltung sämtlicher Vorschriften und Gesetze, bitte respektieren auch Sie das! Danke.

Folgen Sie uns gerne auch auf:

Brauchtumspflege: Viele Feuerwehrhochzeiten zu erwarten

Dass die Feuerwehr nicht nur im Ernstfall für die Gemeinschaft, sondern auch als Brauchtumspfleger immer im Einsatz ist, hat sich in Leutschach weithin sichtbar bestätigt. Während in der Pfingstnacht zwei Einsätze zu erledigen waren, wurden einige heiratswillige oder vielleicht besser standhafte Singles mit einer traditionellen sehr kurvenreichen „Pfingswam“ bedacht. Diese Strohpuppen mit sehr offensivem Auftreten wurden von den anonymen Aktivisten auch mit einer mehrzeiligen persönlichen Botschaft versehen und gut sichtbar für die Nachbarn mehrere Meter hoch aufgehängt. Die betroffenen, oder vielleicht auch beglückten Kameraden planen schon ein gemeinsames Treffen um sich ihre neuen Partnerinnen gegenseitig vorzustellen. Wir wünschen allen viel Glück und freuen uns schon auf viele Polterabende und Hochzeiten! 

Florianitag 2020

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!“ lautet das Motto der Feuerwehren. Und diesem getreu sind wir Floriani jeden Tag bereit, jeden Menschen ob reich oder arm, egal welcher Herkunft, egal wer Schuld am Unglück ist, freiwillig und mit großem Herz zu helfen. Nach der Radiomesse mit Feuerwehrkurat Mag. Werner Marterer und LM d. V. Gregor F. Waltl mussten wir heute im Kreise unserer Familie feiern. Aber umso mehr sind wir im Herzen mit allen Freunden, Gönnern und Unterstützern verbunden.

BITTE PASSEN SIE AUF


Volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehr

Die FF Leutschach hat sich in drei unabhängig operierende Einsatzgruppen geteilt. Damit erhöhen wir die Sicherheit für eine volle Einsatzbereitschaft. Jeder Einsatz stellt aber eine potentielle Ansteckungsgefahr dar: BITTE sind Sie daher ÄUSSERST vorsichtig und verursachen Sie keine vermeidbaren Einsätzen. Ein Abbrennen der Gartenabfälle könnte z. B. so ein unnötiger Einsatz sein.

BITTE PASSEN SIE AUF SICH UND DIE ANDEREN AUF!

Gemeinde bittet um Mithilfe

 

Copyright: BMI / Alexander TUMA

 

Gerne veröffentlichen wir diesen Aufruf der Marktgemeinde Leutschach:

Corona-Virus: Wir brauchen euch!

Liebe Leutschacherinnen und Leutschacher!
Nachdem wir nicht wissen wie sich die Situation entwickeln wird, machen wir uns Gedanken wie wir die Grundversorgung aller Bewohner gewährleisten können.
Besonders Risikogruppen sind hier besonders zu schützen und könnten im Ausnahmefall Hilfe von uns allen benötigen.
Wir suchen daher Menschen die bereit sind, für betroffene Mitbürger (ältere Menschen, nicht mobil und/oder krank, alleinstehend usw.), die keine Möglichkeit haben, tägliche Besorgungen wie den Einkauf zu tätigen. Natürlich freiwillig und innerhalb unseres Gemeindegebietes!
Bitte achtet auch auf eure eigenen Nachbarn, Freunde und Bekannte die zur Risikogruppe gehören und bietet diesen Personen wenn möglich eure Hilfe an.
Wer also bereit ist seine wertvolle Zeit zu teilen um diesen wichtigen Dienst zu versehen, bzw. vor allem auch wer tatsächlich Hilfe braucht möge sich unter 03454/7060-0 (Marktgemeindemt) oder 0664/4600461 Reinhold Elsnig melden!
In der Hoffnung, dass diese Maßnahmen nicht notwendig sein werden, verbleiben wir mit freundlichen Grüßen!

Die Marktgemeinde Leutschach

Nächtlicher Einsatz


Eigentlich hat man sich
zu einer Arbeitsbesprechung im Rüsthaus Leutschach verabredet gehabt, doch daraus wurde diesmal nichts. Denn über eine WhatsApp-Nachricht wurden die Florianis zu einem besonderer Einsatz gerufen. Löschmeister Ludwig „Luzi“ Resch vermeldete gemeinsam mit seiner Frau Hermine die Geburt von Tochter Magdalena Brigitte. Sofort wurden aus dem Lager die Einsatzgeräte „Storch“ und „Holzauto“ entnommen und zum Einsatzort Weingut Resch gefahren. Ob die Löscharbeiten noch andauern, ist nicht bekannt…

Feuerwehr Leutschach unterstützt Musikverein


Die freiwillige Feuerwehr und der Musikverein, in vielen Orten sind diese Organisationen die wichtigsten Träger des ländlichen Zusammenlebens. Deswegen hilft man sich auch gerne, wie die Leutschacher Feuerwehr beweist.
Anlässlich der 143. Wehrversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Leutschach nicht nur eine starke Leistungsbilanz  vorgelegt, sondern wie es bei den Florianis unter dem Wehrkommando von Willi Trunk und Stefan Ketschler üblich und gelebt wird, auch wieder einmal ein starkes Zeichen der gelebten Zusammenarbeit im Ortsleben gesetzt. Für das im Rahmen des NMS-Neubaus neue Musikheim des Leutschacher Musikvereins hat man die stolze Summe von € 1.000,– an die örtliche Blasmusik überreicht. „Nicht nur, weil der Musikverein bei unseren festen immer gerne bereit ist dabei zu sein, sondern weil es uns einfach ein Anliegen ist das Gemeinsame in Leutschach zu betonen und stärken!“ erklärt Kommandant Willi Trunk. Denn, so Trunk weiter, Feuerwehr und Musik seien auch wichtige Bausteine dafür, die Jugendlichen auch nachhaltig an den Ort zu binden. „Wenn wir Ehrenamtlichen es nicht vorzeigen, was Zusammenhalt heißt, wer soll es denn sonst tun?“ sind sich die Leutschacher Feuerwehrkameraden sicher.

 

Foto: Resch/FF Leutschach

Starke Leistungsbilanz der Feuerwehr Leutschach 

 

133 Einsätze und 12.000 geleistete Stunden: Die FF Leutschach blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und geht gestärkt in die Zukunft.

Wehrkommandant Willibald Trunk und sein Stellvertreter Stefan Ketschler zogen anlässlich der 143. Wehrversammlung im Rüsthaus Leutschach eine erfolgreiche und arbeitsreiche Bilanz. Mit knapp 500 Tätigkeiten im Jahr 2019 waren die Florianis stark gefordert und konnten sich mit der Anschaffung eines HLF4 und eines MZF auch ausrüstungstechnisch auf den letzten Stand bringen. In den Grußworten lobten sowohl Abschnittskommandant Johann Hammer und Bereichsfeuerwehrkommandant Josef Krenn den hohen Ausbildungsstand der Leutschacher Kameraden, wie auch den freundschaftlichen und kameradschaftlichen Umgang untereinander. „Wenn man im Einsatz professionell arbeitet und im Ernstfall dementsprechend helfen will, da muss es neben der Ausbildung auch untereinander passen!“, meint Willibald Trunk. Stefan Ketschler ergänzt: „Nur so können wir zu jeder Tages und Nachtzeit, oft unter extremem emotionalem Druck, helfen und retten.“ Kassier Jörg Hohensinner konnte trotz enormer Ausgaben bei den Fahrzeuganschaffungen im Jahr 2019 von einer sehr positiven finanziellen Entwicklung berichten. Als Zeichen der guten Zusammenarbeit wurden Reinhard Bierbauer, Werner Zuschnegg und Jennifer Trunk vom Polizeiposten Leutschach mit Auszeichnungen bedacht. Gleich fünf neue Probefeuerwehrmänner konnten in den aktiven Dienst gestellt werden und zwei Kameraden haben sich dazu bereit erklärt in der FF Leutschach als Zweitfeuerwehr ihren aktiven Dienst zu versehen. Trotzdem mahnt Kommandant Trunk: „Ehrenamt und Freiwilligkeit sind keine Selbstverständlichkeit, es wird immer mehr Anstrengungen von uns und der öffentlichen Hand benötigen um auch in Zukunft den uns von der Gemeinde übertragenen gesetzlichen Auftrag zum Schutze unserer Bevölkerung wahrnehmen zu können. Wir sind dazu bereit und geben unser Bestes!“

Wenn alle 60 Stunden die Sirene geht

133 Einsätze – oder wenn alle 60 Stunden die Sirene geht

 
Das Jahr 2019 hat uns wieder schwer gefordert. Der erste Einsatz am 2. Jänner 2019 um 15 Uhr 15, der letzte mit einer Hubschrauber Taubergung in der Klamm am 30.12. um 9 Uhr 34. Von den in Summe 133 Einsätzen machen die 114 technischen Einsätze wie seit Jahren den Löwenanteil aus. Vorbeugender Brandschutz, Brandmeldeanlagen usw. helfen hier sicherlich mit, die Gefahr von Großbränden zu reduzieren. 15 Ausrückungen unter dem Alarmkennwort „Brandalarm“ und 5 vorbeugende „Brandsicherheitswachen“ zeigen aber wie wichtig die Anschaffung unseres HLF4 ist, zumal dieses Einsatzfahrzeug auch für viele technische Einsätze mittlerweile unerlässlich ist. 11095 Stunden wurden von den Kameradinnen und Kameraden im vorigen Jahr in Summe geleistet, im Einsatz, in der Wartung der Geräte, Ausbildung, Verwaltung usw. Jeder weiß was er zu tun hat, jeder gibt sein Bestes. Im heurigen Jahr 2020 werden wir einen großen Schwerpunkt auf die Aus- und Weiterbildung legen, sowohl intern wie auch extern. Apropos 11095 Stunden: Das entspricht einem „marktüblichen“ Gegenwert in der Erwerbstätigkeit von rund einer halben Million Euro, oder auf Ganztagsarbeitskräfte umgerechnet leistet die FF Leutschach in etwa die jährliche Arbeitsleistung eines mittleren Unternehmens mit knapp 10 Vollzeitmitarbeitern. Unentgeltlich, ehrenamtlich und für die Allgemeinheit. Wir machen es gerne.

„1873“ – Das neue Feuerwehrmagazin


Im Rahmen unserer Haussammlung 2020, zu der wir uns erlauben Sie im Jänner zu besuchen, werden wir Ihnen unser neues Feuerwehrmagazin „1873“ überreichen. Auf acht Seiten möchten wir auch unsere Vergangenheit in alten Bildern wieder lebendig machen. Die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr reichen bis ins Jahr 1873 zurück. Seither hat sie sich zu einer der schlagkräftigsten in der ganzen Steiermark mit einem der größten Einsatzgebiete des Landes entwickelt.
Hier können Sie das Magazin online nachlesen, wenn Sie ein gedrucktes Exemplar haben möchten, schreiben Sie uns gerne eine Email.

Feuerwehr-Kekse für das Christkind

In Leutschach ist es seit Jahren Tradition das Friedenslicht aus Bethlehem am 24. im Rüsthaus abzuholen. Dazu gibt es natürlich (Kinder) Punsch, Glühwein und frische Kekse. Diese werden alljährlich am Vortag mit den Feuerwehrkameraden, der Feuerwehr Jugend und den Kindern aus dem Ort gebacken. Unter der Anleitung von Kommandant Willi Trunk, er ist ja gelernter Koch, und Jugendwart Martin Postl entstanden wunderbare und, wie es sich für die Feuerwehr gehört, natürlich nicht verbrannte feine Backwaren. Diese werden am 24. ab 8 Uhr im Rüsthaus gerne beim Abholen des Friedenslichts angeboten. Und bitte bei den Weihnachtskerzen aufpassen, unsere Feuerwehrkameraden feiern auch gerne in Ruhe mit ihren Familien.  
Fotos: Kröll/FF Leutschach

Energie für den Einsatz


Mit einem großzügigen und für ein Notstromaggregat zweckgebunden finanziellen Beitrag hat die Raiffeisenbank Gleinstätten-Leutschach-Groß St. Florian die Freiwillige Feuerwehr Leutschach unterstützt. „Es ist uns ein Herzensanliegen die Feuerwehr zu unterstützen! Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig die sicherlich nicht immer leichte Arbeit dieser Idealisten ist“ betont Prokurist Ing. Karl Sauer aus Leutschach beim Besichtigen des Geräts im Rüsthaus. Kommandant Willi Trunk ergänzt „Ein herzliches Dankeschön, wir wissen die Unterstützung sehr zu schätzen und freuen uns über eine langjährige, gute Partnerschaft mit dieser tollen Bank.“

Fotos: DerWaltl.at

90. Geburtstag und Besuch aus Slowenien


Wir gratulieren unserem Feuerwehrkameraden Alfred Frauwallner zum 90. Geburtstag! Schön, mit Dir ein paar Stunden verbringen zu können. Bleib gesund und uns in Freundschaft verbunden.

Deine FF Leutschach


Austausch – Izmenjava

Nachbarschaft – Sosedstvo

Gerne pflegen wir die Freundschaft zu unseren Freunden der PGD Zgornja Kungota. Bei einem Rüsthaus Besuch wurde von den Kameraden aus Slowenien auch eine genaue Besichtigung des HLF4 vorgenommen. Anschließend ging es auf ein, zwei Pivo in die Brauerei Leutschach.

Blackout: Wenn der Strom ausfällt

Es war so etwas wie ein „Mini Blackout“. Teils mehrere Stunden waren am 5. November 2019 zahlreiche Haushalte von der Koralpe bis in den Raum Sankt Andrä/Waldschacher Seen ohne Strom. Aber nicht nur dort.

Kein Licht, keine Heizung und nur mehr bedingt mit der Außenwelt in Kommunikation: Schon nach wenigen Stunden ohne Strom stößt man an die Grenzen eines geregelten Lebens. Durch heftige Sturmböen, wie Energie Steiermark Sprecher Urs Harnik-Lauris erklärte, waren Teile der Südweststeiermark gestern teils viele Stunden ohne Strom. Zeitgleich fiel auch im Lobmingtal im Bezirk Murtal die Energieversorgung aus. Ein Grund mehr, mal über die Blackout-Tauglichkeit im eigenen Haushalt nachzudenken.

Heribert Uhl, Geschäftsführer vom Zivilschutzverband Steiermark, empfiehlt daher für jeden Privathaushalt „Die Bevorratung ist wichtig! 2 Liter Wasser pro Person und Tag für zumindest eine Woche und ebenso Lebensmittel für zumindest eine Woche sollte man immer zu Hause haben!“ Denn ohne Strom gibt es auch innerhalb von relativ kurzer Zeit keinen Benzin und auch keine Einkaufsmöglichkeit. „Es ist nämlich nicht die Frage, ob das große Blackout kommt, sondern eigentlich nur mehr wann!“ ergänzt Uhl und bekommt dabei von den meisten Fachleuten recht.

Blackout-Experte Herbert Saurugg warnt daher: „Wovor wir uns am meisten fürchten müssten, nehmen wir am wenigsten wahr: Unsere starke Abhängigkeit von der Infrastruktur“, mahnt der gebürtige Bad Radkersburger Saurugg und ergänzt „wir werden in den nächsten fünf Jahren einen großflächigen Ausfall erleben, auf den wir überhaupt nicht vorbereitet sind. Wir beschäftigen uns mit Kleinigkeiten, haben aber das Große nicht im Blickfeld.“ Man wolle zwar keine Panikmache erzielen, aber ein realistischer Blick auf die Fakten mahnen zur Vorsicht und Vorsorge.

Text und Foto: Gregor F. Waltl