Auto macht sich selbständig

   

Mit Sirenenalarm wurden die Leutschacher Einsatzkräfte zu einem Verkehrsunfall auf den Eichberg gerufen und mit TLF und HLF rückten 10 Mann aus. Ließ der erste Blick noch schlimmeres befürchten, kam umgehend die Entwarnung, das sich niemand im völlig zerstörten PKW befinde. Davon konnte sich auch der Einsatzleiter OBI Stefan Ketschler überzeugen und mit der kontrollierten Wrack-Bergung beginnen. Über 50 Meter stürzte das Auto über eine steile Böschung. Wie sich später herausstellte, passierte dies wohl ohne menschliches Zutun – ein technischer Defekt beim PKW wird vermutet. 

Fotos: Postl/Waltl FF Leutschach

Nächtlicher Einsatz


Eigentlich hat man sich
zu einer Arbeitsbesprechung im Rüsthaus Leutschach verabredet gehabt, doch daraus wurde diesmal nichts. Denn über eine WhatsApp-Nachricht wurden die Florianis zu einem besonderer Einsatz gerufen. Löschmeister Ludwig „Luzi“ Resch vermeldete gemeinsam mit seiner Frau Hermine die Geburt von Tochter Magdalena Brigitte. Sofort wurden aus dem Lager die Einsatzgeräte „Storch“ und „Holzauto“ entnommen und zum Einsatzort Weingut Resch gefahren. Ob die Löscharbeiten noch andauern, ist nicht bekannt…

Wassermangel: Fehlender Schnee fordert Feuerwehren

Während Sturmtief „Sabine“ im Norden für nennenswerte Niederschlagsmengen gesorgt hat, bleibt es im Süden seit Wochen viel zu trocken. Mittlerweile ist dieser Umstand auch bei den heimischen Quellen und damit der Wasserversorgung angekommen. Immer öfter werden wie in Leutschach daher die heimischen Florianis zur Wasserversorgung gerufen. „Sollte es nicht bald ausgiebig regnen, wird das wohl zum echten Problem“, erklärt Kommandant Willi Trunk. Mittlerweile hat sich die Feuerwehr Leutschach bereits auf verstärkte Fahrten eingestellt und versucht der Allgemeinheit damit diesen immens wichtigen Dienst zu garantieren.

Fotos: Muster/FF Leutschach

Feuerwehr Leutschach unterstützt Musikverein


Die freiwillige Feuerwehr und der Musikverein, in vielen Orten sind diese Organisationen die wichtigsten Träger des ländlichen Zusammenlebens. Deswegen hilft man sich auch gerne, wie die Leutschacher Feuerwehr beweist.
Anlässlich der 143. Wehrversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Leutschach nicht nur eine starke Leistungsbilanz  vorgelegt, sondern wie es bei den Florianis unter dem Wehrkommando von Willi Trunk und Stefan Ketschler üblich und gelebt wird, auch wieder einmal ein starkes Zeichen der gelebten Zusammenarbeit im Ortsleben gesetzt. Für das im Rahmen des NMS-Neubaus neue Musikheim des Leutschacher Musikvereins hat man die stolze Summe von € 1.000,– an die örtliche Blasmusik überreicht. „Nicht nur, weil der Musikverein bei unseren festen immer gerne bereit ist dabei zu sein, sondern weil es uns einfach ein Anliegen ist das Gemeinsame in Leutschach zu betonen und stärken!“ erklärt Kommandant Willi Trunk. Denn, so Trunk weiter, Feuerwehr und Musik seien auch wichtige Bausteine dafür, die Jugendlichen auch nachhaltig an den Ort zu binden. „Wenn wir Ehrenamtlichen es nicht vorzeigen, was Zusammenhalt heißt, wer soll es denn sonst tun?“ sind sich die Leutschacher Feuerwehrkameraden sicher.

 

Foto: Resch/FF Leutschach

Sturmtief „Petra“ streift Leutschach


Eine Nordstaulage und ein Frontdurchgang sorgten für ungemütliche Zeiten auch in der Steiermark. Es gab viele Sturmschäden, zwischenzeitlich waren 5000 Haushalte ohne Strom. Während viele obersteirische Skiberge zu Lift-Abschaltungen gezwungen waren, im Ennstal und Ausseerland zusätzlich ein guter halber Meter Neuschnee die Situation verschärfte, blieben wir ganz im Süden diesmal Gottseidank einigermaßen verschont. Lediglich in Grosswalz mussten wir die Panoramastraße von einigen Baumteilen und Ästen befreien.

Foto: Postl/FF Leutschach

Starke Leistungsbilanz der Feuerwehr Leutschach 

 

133 Einsätze und 12.000 geleistete Stunden: Die FF Leutschach blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und geht gestärkt in die Zukunft.

Wehrkommandant Willibald Trunk und sein Stellvertreter Stefan Ketschler zogen anlässlich der 143. Wehrversammlung im Rüsthaus Leutschach eine erfolgreiche und arbeitsreiche Bilanz. Mit knapp 500 Tätigkeiten im Jahr 2019 waren die Florianis stark gefordert und konnten sich mit der Anschaffung eines HLF4 und eines MZF auch ausrüstungstechnisch auf den letzten Stand bringen. In den Grußworten lobten sowohl Abschnittskommandant Johann Hammer und Bereichsfeuerwehrkommandant Josef Krenn den hohen Ausbildungsstand der Leutschacher Kameraden, wie auch den freundschaftlichen und kameradschaftlichen Umgang untereinander. „Wenn man im Einsatz professionell arbeitet und im Ernstfall dementsprechend helfen will, da muss es neben der Ausbildung auch untereinander passen!“, meint Willibald Trunk. Stefan Ketschler ergänzt: „Nur so können wir zu jeder Tages und Nachtzeit, oft unter extremem emotionalem Druck, helfen und retten.“ Kassier Jörg Hohensinner konnte trotz enormer Ausgaben bei den Fahrzeuganschaffungen im Jahr 2019 von einer sehr positiven finanziellen Entwicklung berichten. Als Zeichen der guten Zusammenarbeit wurden Reinhard Bierbauer, Werner Zuschnegg und Jennifer Trunk vom Polizeiposten Leutschach mit Auszeichnungen bedacht. Gleich fünf neue Probefeuerwehrmänner konnten in den aktiven Dienst gestellt werden und zwei Kameraden haben sich dazu bereit erklärt in der FF Leutschach als Zweitfeuerwehr ihren aktiven Dienst zu versehen. Trotzdem mahnt Kommandant Trunk: „Ehrenamt und Freiwilligkeit sind keine Selbstverständlichkeit, es wird immer mehr Anstrengungen von uns und der öffentlichen Hand benötigen um auch in Zukunft den uns von der Gemeinde übertragenen gesetzlichen Auftrag zum Schutze unserer Bevölkerung wahrnehmen zu können. Wir sind dazu bereit und geben unser Bestes!“

Telefonleitung „sichert“ Baum

 
Auf der Gemeindestraße
von Leutschach auf den Eichberg hat eine Telefonleitung einen umgestürzten Baum vor dem Fallen auf die Fahrbahn gehindert. Nach Durchführen der Straßensperre wurde der Baum gesichert und gemeinsam mit dem Hopfenbauer Gregor Postl und dessen Holzrückewagen kontrolliert umgelegt. Eine Beschädigung der Telefon/Internetleitung vor dem Nightrace in Schladming konnte verhindert werden. Eingesetzt waren TLF und MZF Leutschach mit 10 Mann. Danke an Gregor Postl für seine rasche und unentgeltliche Hilfe!

 

Kaminbrand mit Folgen

Achtung bei Hauskaminen!
In Kranach bei Leutschach kam es aufgrund eines Kaminbrand zu einer gefährlichen Situation. Der durch den Brand stark erhitzte Kamin hat bereits den Außenputz springen lassen. Nachdem der Hausbesitzer über den Notruf die Feuerwehr anforderte, ist die Freiwillige Feuerwehr Leutschach mit zwei Fahrzeugen und 16 Mann schnell vor Ort gewesen. Unter dem Beisein von zwei Rauchfangkehrern der Firma Trunk wurde der Kamin kontrolliert ausgebrannt und von der Feuerwehr dabei neuralgische Punkte gesichert und genau beobachtet. Der Kamin wird wohl nach diesem Brand neu saniert werden müssen. Ansonsten konnten weitere Schäden am Haus verhindert werden.

 

Foto Postl/FF Leutschach 

Intensive Übungen für die Leistungsprüfung Branddienst


Die Leistungsprüfung Branddienst ist ein Mittel zur Vertiefung und Erhaltung der Kenntnisse der Tätigkeiten in der Löschgruppe/Tanklöschgruppe um ein geordnetes, sicheres und zielführendes Zusammenarbeiten beim Löscheinsatz zu gewährleisten. Ein Fokus wird dabei auf Gerätekunde am neuen HLF4, die Lage-Erkundung und Befehlsgebung sowie sicheres praktisches Arbeiten gelegt.

Die Leistungsprüfung Branddienst unterstützt die Ausbildung der Feuerwehrmitglieder und ist deshalb ein wichtiger Ausbildungsschritt für einen reibungslosen Einsatzablauf. Das Ziel der Leistungsprüfung Branddienst ist unter anderem auch eine Qualitätskontrolle des Ausbildungsstandes und soll der einzelnen Feuerwehr selbst die Überprüfung des Ausbildungserfolges ermöglichen.

Unter der Leitung von OLM Alexander Postl üben und trainieren aktuell mehrere Gruppen für die Stufen Bronze, Silber und Gold. Denn nur wenn jeder Handgriff sitzt, kann man im Ernstfall schnell und sicher geholfen werden.

 

Fotos: Waltl/FF Leutschach

„Rauchentwicklung“ früh genug gemeldet

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Um kurz vor 8 Uhr meldete der benachbarte Kindergarten über 122 eine „starke Rauchentwicklung im Bereich der Tischlerei“. Sofort waren wir mit HLF4 und TLF-A 4000 vor Ort und konnten einen brennenden Haufen noch gerade vor dem Übergreifen auf einen direkt angrenzenden Baum und einen Bretterstapel rasch löschen. Nach dem wir das glosende Material mit Schaufeln auseinandergezogen haben wurde nach Kontrolle mit der Wärmebildkamera nach rund 20 Minuten „Brand aus!“ gemeldet. Eingesetzt waren 10 Mann der FF sowie die Polizei Leutschach.

 

Fotos: Postl, Waltl/FF Leutschach

Wenn alle 60 Stunden die Sirene geht

133 Einsätze – oder wenn alle 60 Stunden die Sirene geht

 
Das Jahr 2019 hat uns wieder schwer gefordert. Der erste Einsatz am 2. Jänner 2019 um 15 Uhr 15, der letzte mit einer Hubschrauber Taubergung in der Klamm am 30.12. um 9 Uhr 34. Von den in Summe 133 Einsätzen machen die 114 technischen Einsätze wie seit Jahren den Löwenanteil aus. Vorbeugender Brandschutz, Brandmeldeanlagen usw. helfen hier sicherlich mit, die Gefahr von Großbränden zu reduzieren. 15 Ausrückungen unter dem Alarmkennwort „Brandalarm“ und 5 vorbeugende „Brandsicherheitswachen“ zeigen aber wie wichtig die Anschaffung unseres HLF4 ist, zumal dieses Einsatzfahrzeug auch für viele technische Einsätze mittlerweile unerlässlich ist. 11095 Stunden wurden von den Kameradinnen und Kameraden im vorigen Jahr in Summe geleistet, im Einsatz, in der Wartung der Geräte, Ausbildung, Verwaltung usw. Jeder weiß was er zu tun hat, jeder gibt sein Bestes. Im heurigen Jahr 2020 werden wir einen großen Schwerpunkt auf die Aus- und Weiterbildung legen, sowohl intern wie auch extern. Apropos 11095 Stunden: Das entspricht einem „marktüblichen“ Gegenwert in der Erwerbstätigkeit von rund einer halben Million Euro, oder auf Ganztagsarbeitskräfte umgerechnet leistet die FF Leutschach in etwa die jährliche Arbeitsleistung eines mittleren Unternehmens mit knapp 10 Vollzeitmitarbeitern. Unentgeltlich, ehrenamtlich und für die Allgemeinheit. Wir machen es gerne.

Taubergung mit Hubschrauber


Zu einem unglücklichen Zwischenfall kam es am 30. Dezember in der Heiligengeistklamm, als eine größere Wandergruppe zu einer Silvesterwanderung aufbrach. Eine Frau aus Neutillmitsch stürzte, sodass die Freiwillige Feuerwehr Leutschach und der Notarzt angefordert werden mussten. Die Wanderin wurde mit dem Hubschrauber mittels Seilbergung aus der Klamm gerettet und nach Graz gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Fotos: Waltl, Muster/FF Leutschach

„1873“ – Das neue Feuerwehrmagazin


Im Rahmen unserer Haussammlung 2020, zu der wir uns erlauben Sie im Jänner zu besuchen, werden wir Ihnen unser neues Feuerwehrmagazin „1873“ überreichen. Auf acht Seiten möchten wir auch unsere Vergangenheit in alten Bildern wieder lebendig machen. Die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr reichen bis ins Jahr 1873 zurück. Seither hat sie sich zu einer der schlagkräftigsten in der ganzen Steiermark mit einem der größten Einsatzgebiete des Landes entwickelt.
Hier können Sie das Magazin online nachlesen, wenn Sie ein gedrucktes Exemplar haben möchten, schreiben Sie uns gerne eine Email.

Sanitäter üben für Leistungsüberprüfung


Erste Hilfe
ist ein Thema, welches auch für den Feuerwehrdienst von großer Bedeutung ist. Aus diesem Grund veranstaltet der Landesfeuerwehrverband Steiermark bereits seit einigen Jahren Leistungsprüfungen für Feuerwehrsanitäter abgelegt und das Sanitäts-Leistungsabzeichen in Bronze erworben hat. Ziel der Prüfung ist nicht Schnelligkeit, sondern patientengerechtes und fehlerfreies Arbeiten im Rahmen der erweiterten Ersten Hilfe. Die Prüfung selbst ist auf drei Stationen aufgeteilt, die einen schriftlichen Theorieteil, eine Einzelübung sowie eine Gruppenaufgabe umfassen. Um auf diese Überprüfung bestens vorbereitet zu sein und damit auch im Einsatz schnell und zielgerichtet helfen zu können, haben unsere Sanitäter unter der Leitung von LM d. F. Andreas Kopf mehrere Stunden im Dezember gemeinsam geübt.

Zahlreiche Einsätze nach Wintereinbruch

Von Freitag 13.12. am Abend bis Samstag 14.12. in den Vormittag hinein sorgten schneeglatte und eisige Fahrbahnen für Dutzende Unfälle im gesamten Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz.

Die Feuerwehren unter anderem aus Oberhaag, Gamlitz, Fresing-Kitzeck, Wildon, Leibnitz, Leutschach, Vogau, Prarath und viele andere waren stundenlang im Einsatz um die Fahrzeuge aus Gräben, Wald oder Hängen zu bergen. In Leutschach mussten sogar 5 Einsätze innerhalb von wenigen Stunden abgewickelt werden. Großteils verliefen die Unfälle bis auf Sachschäden glimpflich. In tiefen Lagen ist es das zumindest für die nächsten Tage mit dem Winter gewesen, weiße Weihnachten wird es wohl keine geben.

 


Nur wenige Tage später
brauste ein Föhnsturm über Leutschach hinweg. Auch diesmal wurden wir zu mehreren umgestürzten Bäumen und blockierten Straßen gerufen. Mehrmals mussten wir den Einsatz unterbrechen und den Selbstschutz vorziehen, bevor wir die Bäume entfernen konnten.

Fotos: Waltl, Resch/FF Leutschach