Energie für den Einsatz


Mit einem großzügigen und für ein Notstromaggregat zweckgebunden finanziellen Beitrag hat die Raiffeisenbank Gleinstätten-Leutschach-Groß St. Florian die Freiwillige Feuerwehr Leutschach unterstützt. „Es ist uns ein Herzensanliegen die Feuerwehr zu unterstützen! Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig die sicherlich nicht immer leichte Arbeit dieser Idealisten ist“ betont Prokurist Ing. Karl Sauer aus Leutschach beim Besichtigen des Geräts im Rüsthaus. Kommandant Willi Trunk ergänzt „Ein herzliches Dankeschön, wir wissen die Unterstützung sehr zu schätzen und freuen uns über eine langjährige, gute Partnerschaft mit dieser tollen Bank.“

Fotos: DerWaltl.at

Spezielle Übungsannahme: „Der Kampf um die Jause“

Unter dem Motto „Der Kampf um die Jause“ wurde die Herbstabschlussübung der FF Leutschach durchgeführt. Nach einem arbeitsreichen Sommer mit vielen Einsätzen und dem großen Feuerwehrfest sowie der HLF4 Fahrzeugweihe steht nun wieder „Alltag“, also Einsätze und Übungen am Programm.

 

Oberlöschmeister Alexander Postl als Übungsleiter ließ sich diesmal etwas ganz besonderes einfallen. Nach der Aufteilung der Gruppen wurde den beiden Gruppenkommandnaten LM d. F. Manfred Kalunder und FM Elias Peitler jeweils ein Fahrzeug zugewiesen. Die beiden Trupps erhielten jeweils zwei Übungsszenarien zu erledigen: „Schaumangriff“ und „Person im Eis eingebrochen“. Übungsleiter und Punkterichter OLM Alexander Postl bewertete die beiden Teams in den Kategorien: Sicheres arbeiten, Teamarbeit und Zeit. Beide Gruppen bewältigten die Aufgaben mit Bravour, dennoch musste sich die Gruppe HLF4 der TLF Gruppe knapp geschlagen geben. Den Abschluss, neben der Einsatzbereitschaft ist natürlich auch die Kameradschaft in der größten Wehr des Bezirkes wichtig, bildete eine gemeinsame Jause, welche den Siegern vom zweiten Team serviert wurde. „Trotz dem Spaß haben wir auch in dieser Übung bewiesen, wie flexibel, fachlich am Punkt und einsatzfähig unsere Feuerwehr ist“, betonen Übungsleiter Alexander Postl und Kommandant Willi Trunk unisono.

Schwerer Verkehrsunfall endet glimpflich

Glück im Unglück hatte ein Lenker aus dem Bezirk Leibnitz auf der B69 aus Arnfels kommend kurz vor dem Ortsgebiet von Leutschach. Nachdem er in einer Rechtskurve auf die gegenüberliegende Straßenseite kam, krachte der Lenker in die Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Erst nach rund 100 Metern kam der erheblich beschädigte Kleinbus zu stehen. Der Lenker konnte Gottseidank leicht verletzt und selbst aus dem Auto steigen. Eingesetzt waren TLF, MZF und MTF Leutschach mit 15 Mann sowie Polizei und das Rote Kreuz.

Fotos: Postl, Waltl /FF Leutschach

Mehrere Bäume blockieren L659


Zwei mächtige Bäume und einige kleinere blockierten am 10. November Vormittags auf der L659 in Großwalz beide Fahrbahnen. Gottseidank ist sonst weiter nichts passiert und nach einer halben Stunde konnte die Straße wieder frei gegeben werden.
Fotos: Waltl/FF Leutschach

90. Geburtstag und Besuch aus Slowenien


Wir gratulieren unserem Feuerwehrkameraden Alfred Frauwallner zum 90. Geburtstag! Schön, mit Dir ein paar Stunden verbringen zu können. Bleib gesund und uns in Freundschaft verbunden.

Deine FF Leutschach


Austausch – Izmenjava

Nachbarschaft – Sosedstvo

Gerne pflegen wir die Freundschaft zu unseren Freunden der PGD Zgornja Kungota. Bei einem Rüsthaus Besuch wurde von den Kameraden aus Slowenien auch eine genaue Besichtigung des HLF4 vorgenommen. Anschließend ging es auf ein, zwei Pivo in die Brauerei Leutschach.

Brand von Lithium-Ionen Akkus im Test

 
Eine wichtige Weiterbildung zum Thema E-Fahrzeugebrand und spezielle Gefahren bei Lithium-Ionen Akkus wurde in Gamlitz spektakulär in Szene gesetzt.

Dabei wurden zuerst bei einer Vorführung die Auswirkungen eines Kurzschluss durch mechanische Einwirkung auf mehrere Akku-Komponenten von ABI Daniel Petrowitsch aus Ratsch vorgeführt. Hier wurde allen teilnehmenden Feuwehrkameraden aus dem Bezirk Leibnitz der charakteristische weiße Rauch eines brennenden bzw. chemisch regierenden Akkus augenscheinlich vorgeführt und auf die speziellen Gefahren hingewiesen. Weiters wurden zwei Wrack-PKWs symbolisch als E-Fahrzeuge in Brand gesetzt und Mithilfe der beiden WLF Ehrenhausen und Kaindorf zum kühlen und unterbinden der chemischen Reaktion ca 40 cm „unter Wasser gesetzt“. Diese wichtige Fortbildung hat damit auch usnerer Wehr, OBI Stefan Ketschler und LM d.V. Gregor F. Waltl waren vor Ort, wichtige Impulse und Infos gegeben um im Ernstfall die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Fotos: DerWaltl.at

Blackout: Wenn der Strom ausfällt

Es war so etwas wie ein „Mini Blackout“. Teils mehrere Stunden waren am 5. November 2019 zahlreiche Haushalte von der Koralpe bis in den Raum Sankt Andrä/Waldschacher Seen ohne Strom. Aber nicht nur dort.

Kein Licht, keine Heizung und nur mehr bedingt mit der Außenwelt in Kommunikation: Schon nach wenigen Stunden ohne Strom stößt man an die Grenzen eines geregelten Lebens. Durch heftige Sturmböen, wie Energie Steiermark Sprecher Urs Harnik-Lauris erklärte, waren Teile der Südweststeiermark gestern teils viele Stunden ohne Strom. Zeitgleich fiel auch im Lobmingtal im Bezirk Murtal die Energieversorgung aus. Ein Grund mehr, mal über die Blackout-Tauglichkeit im eigenen Haushalt nachzudenken.

Heribert Uhl, Geschäftsführer vom Zivilschutzverband Steiermark, empfiehlt daher für jeden Privathaushalt „Die Bevorratung ist wichtig! 2 Liter Wasser pro Person und Tag für zumindest eine Woche und ebenso Lebensmittel für zumindest eine Woche sollte man immer zu Hause haben!“ Denn ohne Strom gibt es auch innerhalb von relativ kurzer Zeit keinen Benzin und auch keine Einkaufsmöglichkeit. „Es ist nämlich nicht die Frage, ob das große Blackout kommt, sondern eigentlich nur mehr wann!“ ergänzt Uhl und bekommt dabei von den meisten Fachleuten recht.

Blackout-Experte Herbert Saurugg warnt daher: „Wovor wir uns am meisten fürchten müssten, nehmen wir am wenigsten wahr: Unsere starke Abhängigkeit von der Infrastruktur“, mahnt der gebürtige Bad Radkersburger Saurugg und ergänzt „wir werden in den nächsten fünf Jahren einen großflächigen Ausfall erleben, auf den wir überhaupt nicht vorbereitet sind. Wir beschäftigen uns mit Kleinigkeiten, haben aber das Große nicht im Blickfeld.“ Man wolle zwar keine Panikmache erzielen, aber ein realistischer Blick auf die Fakten mahnen zur Vorsicht und Vorsorge.

Text und Foto: Gregor F. Waltl

Straßensperre: Wieder auf der B69


in umgestürzter Baum blockierte am 6.11.2019 um 4 Uhr 30 zum wiederholten Male die B69 im Bereich Kranachberg.
Rasch und noch vor dem einsetzenden Frühverkehr konnten wir beide Fahrbahnen wieder freimachen.

 

Foto: Trunk/ FF Leutschach

Glimpflicher Ausgang

Durch einen überhitzen Heizkessel wegen einer defekten Umlaufpumpe kam es am Allerheiligentag in einem Einfamilienhaus zu einer gefährlichen Situation. Schlussendlich konnten wir das stark überhitzte System kontrolliert abschalten und damit außer ein paar geschmolzener Armaturen schlimmeres verhindern.

Foto: Waltl/FF Leutschach