Taubergung mit Hubschrauber


Zu einem unglücklichen Zwischenfall kam es am 30. Dezember in der Heiligengeistklamm, als eine größere Wandergruppe zu einer Silvesterwanderung aufbrach. Eine Frau aus Neutillmitsch stürzte, sodass die Freiwillige Feuerwehr Leutschach und der Notarzt angefordert werden mussten. Die Wanderin wurde mit dem Hubschrauber mittels Seilbergung aus der Klamm gerettet und nach Graz gebracht. Wir wünschen gute Besserung!

Fotos: Waltl, Muster/FF Leutschach

„1873“ – Das neue Feuerwehrmagazin


Im Rahmen unserer Haussammlung 2020, zu der wir uns erlauben Sie im Jänner zu besuchen, werden wir Ihnen unser neues Feuerwehrmagazin „1873“ überreichen. Auf acht Seiten möchten wir auch unsere Vergangenheit in alten Bildern wieder lebendig machen. Die Anfänge der Freiwilligen Feuerwehr reichen bis ins Jahr 1873 zurück. Seither hat sie sich zu einer der schlagkräftigsten in der ganzen Steiermark mit einem der größten Einsatzgebiete des Landes entwickelt.
Hier können Sie das Magazin online nachlesen, wenn Sie ein gedrucktes Exemplar haben möchten, schreiben Sie uns gerne eine Email.

Sanitäter üben für Leistungsüberprüfung


Erste Hilfe
ist ein Thema, welches auch für den Feuerwehrdienst von großer Bedeutung ist. Aus diesem Grund veranstaltet der Landesfeuerwehrverband Steiermark bereits seit einigen Jahren Leistungsprüfungen für Feuerwehrsanitäter abgelegt und das Sanitäts-Leistungsabzeichen in Bronze erworben hat. Ziel der Prüfung ist nicht Schnelligkeit, sondern patientengerechtes und fehlerfreies Arbeiten im Rahmen der erweiterten Ersten Hilfe. Die Prüfung selbst ist auf drei Stationen aufgeteilt, die einen schriftlichen Theorieteil, eine Einzelübung sowie eine Gruppenaufgabe umfassen. Um auf diese Überprüfung bestens vorbereitet zu sein und damit auch im Einsatz schnell und zielgerichtet helfen zu können, haben unsere Sanitäter unter der Leitung von LM d. F. Andreas Kopf mehrere Stunden im Dezember gemeinsam geübt.

Zahlreiche Einsätze nach Wintereinbruch

Von Freitag 13.12. am Abend bis Samstag 14.12. in den Vormittag hinein sorgten schneeglatte und eisige Fahrbahnen für Dutzende Unfälle im gesamten Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz.

Die Feuerwehren unter anderem aus Oberhaag, Gamlitz, Fresing-Kitzeck, Wildon, Leibnitz, Leutschach, Vogau, Prarath und viele andere waren stundenlang im Einsatz um die Fahrzeuge aus Gräben, Wald oder Hängen zu bergen. In Leutschach mussten sogar 5 Einsätze innerhalb von wenigen Stunden abgewickelt werden. Großteils verliefen die Unfälle bis auf Sachschäden glimpflich. In tiefen Lagen ist es das zumindest für die nächsten Tage mit dem Winter gewesen, weiße Weihnachten wird es wohl keine geben.

 


Nur wenige Tage später
brauste ein Föhnsturm über Leutschach hinweg. Auch diesmal wurden wir zu mehreren umgestürzten Bäumen und blockierten Straßen gerufen. Mehrmals mussten wir den Einsatz unterbrechen und den Selbstschutz vorziehen, bevor wir die Bäume entfernen konnten.

Fotos: Waltl, Resch/FF Leutschach

Feuerwehr-Kekse für das Christkind

In Leutschach ist es seit Jahren Tradition das Friedenslicht aus Bethlehem am 24. im Rüsthaus abzuholen. Dazu gibt es natürlich (Kinder) Punsch, Glühwein und frische Kekse. Diese werden alljährlich am Vortag mit den Feuerwehrkameraden, der Feuerwehr Jugend und den Kindern aus dem Ort gebacken. Unter der Anleitung von Kommandant Willi Trunk, er ist ja gelernter Koch, und Jugendwart Martin Postl entstanden wunderbare und, wie es sich für die Feuerwehr gehört, natürlich nicht verbrannte feine Backwaren. Diese werden am 24. ab 8 Uhr im Rüsthaus gerne beim Abholen des Friedenslichts angeboten. Und bitte bei den Weihnachtskerzen aufpassen, unsere Feuerwehrkameraden feiern auch gerne in Ruhe mit ihren Familien.  
Fotos: Kröll/FF Leutschach

Energie für den Einsatz


Mit einem großzügigen und für ein Notstromaggregat zweckgebunden finanziellen Beitrag hat die Raiffeisenbank Gleinstätten-Leutschach-Groß St. Florian die Freiwillige Feuerwehr Leutschach unterstützt. „Es ist uns ein Herzensanliegen die Feuerwehr zu unterstützen! Man kann nicht oft genug betonen, wie wichtig die sicherlich nicht immer leichte Arbeit dieser Idealisten ist“ betont Prokurist Ing. Karl Sauer aus Leutschach beim Besichtigen des Geräts im Rüsthaus. Kommandant Willi Trunk ergänzt „Ein herzliches Dankeschön, wir wissen die Unterstützung sehr zu schätzen und freuen uns über eine langjährige, gute Partnerschaft mit dieser tollen Bank.“

Fotos: DerWaltl.at

Spezielle Übungsannahme: „Der Kampf um die Jause“

Unter dem Motto „Der Kampf um die Jause“ wurde die Herbstabschlussübung der FF Leutschach durchgeführt. Nach einem arbeitsreichen Sommer mit vielen Einsätzen und dem großen Feuerwehrfest sowie der HLF4 Fahrzeugweihe steht nun wieder „Alltag“, also Einsätze und Übungen am Programm.

 

Oberlöschmeister Alexander Postl als Übungsleiter ließ sich diesmal etwas ganz besonderes einfallen. Nach der Aufteilung der Gruppen wurde den beiden Gruppenkommandnaten LM d. F. Manfred Kalunder und FM Elias Peitler jeweils ein Fahrzeug zugewiesen. Die beiden Trupps erhielten jeweils zwei Übungsszenarien zu erledigen: „Schaumangriff“ und „Person im Eis eingebrochen“. Übungsleiter und Punkterichter OLM Alexander Postl bewertete die beiden Teams in den Kategorien: Sicheres arbeiten, Teamarbeit und Zeit. Beide Gruppen bewältigten die Aufgaben mit Bravour, dennoch musste sich die Gruppe HLF4 der TLF Gruppe knapp geschlagen geben. Den Abschluss, neben der Einsatzbereitschaft ist natürlich auch die Kameradschaft in der größten Wehr des Bezirkes wichtig, bildete eine gemeinsame Jause, welche den Siegern vom zweiten Team serviert wurde. „Trotz dem Spaß haben wir auch in dieser Übung bewiesen, wie flexibel, fachlich am Punkt und einsatzfähig unsere Feuerwehr ist“, betonen Übungsleiter Alexander Postl und Kommandant Willi Trunk unisono.

Schwerer Verkehrsunfall endet glimpflich

Glück im Unglück hatte ein Lenker aus dem Bezirk Leibnitz auf der B69 aus Arnfels kommend kurz vor dem Ortsgebiet von Leutschach. Nachdem er in einer Rechtskurve auf die gegenüberliegende Straßenseite kam, krachte der Lenker in die Böschung und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Erst nach rund 100 Metern kam der erheblich beschädigte Kleinbus zu stehen. Der Lenker konnte Gottseidank leicht verletzt und selbst aus dem Auto steigen. Eingesetzt waren TLF, MZF und MTF Leutschach mit 15 Mann sowie Polizei und das Rote Kreuz.

Fotos: Postl, Waltl /FF Leutschach

Mehrere Bäume blockieren L659


Zwei mächtige Bäume und einige kleinere blockierten am 10. November Vormittags auf der L659 in Großwalz beide Fahrbahnen. Gottseidank ist sonst weiter nichts passiert und nach einer halben Stunde konnte die Straße wieder frei gegeben werden.
Fotos: Waltl/FF Leutschach

90. Geburtstag und Besuch aus Slowenien


Wir gratulieren unserem Feuerwehrkameraden Alfred Frauwallner zum 90. Geburtstag! Schön, mit Dir ein paar Stunden verbringen zu können. Bleib gesund und uns in Freundschaft verbunden.

Deine FF Leutschach


Austausch – Izmenjava

Nachbarschaft – Sosedstvo

Gerne pflegen wir die Freundschaft zu unseren Freunden der PGD Zgornja Kungota. Bei einem Rüsthaus Besuch wurde von den Kameraden aus Slowenien auch eine genaue Besichtigung des HLF4 vorgenommen. Anschließend ging es auf ein, zwei Pivo in die Brauerei Leutschach.

Brand von Lithium-Ionen Akkus im Test

 
Eine wichtige Weiterbildung zum Thema E-Fahrzeugebrand und spezielle Gefahren bei Lithium-Ionen Akkus wurde in Gamlitz spektakulär in Szene gesetzt.

Dabei wurden zuerst bei einer Vorführung die Auswirkungen eines Kurzschluss durch mechanische Einwirkung auf mehrere Akku-Komponenten von ABI Daniel Petrowitsch aus Ratsch vorgeführt. Hier wurde allen teilnehmenden Feuwehrkameraden aus dem Bezirk Leibnitz der charakteristische weiße Rauch eines brennenden bzw. chemisch regierenden Akkus augenscheinlich vorgeführt und auf die speziellen Gefahren hingewiesen. Weiters wurden zwei Wrack-PKWs symbolisch als E-Fahrzeuge in Brand gesetzt und Mithilfe der beiden WLF Ehrenhausen und Kaindorf zum kühlen und unterbinden der chemischen Reaktion ca 40 cm „unter Wasser gesetzt“. Diese wichtige Fortbildung hat damit auch usnerer Wehr, OBI Stefan Ketschler und LM d.V. Gregor F. Waltl waren vor Ort, wichtige Impulse und Infos gegeben um im Ernstfall die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Fotos: DerWaltl.at

Blackout: Wenn der Strom ausfällt

Es war so etwas wie ein „Mini Blackout“. Teils mehrere Stunden waren am 5. November 2019 zahlreiche Haushalte von der Koralpe bis in den Raum Sankt Andrä/Waldschacher Seen ohne Strom. Aber nicht nur dort.

Kein Licht, keine Heizung und nur mehr bedingt mit der Außenwelt in Kommunikation: Schon nach wenigen Stunden ohne Strom stößt man an die Grenzen eines geregelten Lebens. Durch heftige Sturmböen, wie Energie Steiermark Sprecher Urs Harnik-Lauris erklärte, waren Teile der Südweststeiermark gestern teils viele Stunden ohne Strom. Zeitgleich fiel auch im Lobmingtal im Bezirk Murtal die Energieversorgung aus. Ein Grund mehr, mal über die Blackout-Tauglichkeit im eigenen Haushalt nachzudenken.

Heribert Uhl, Geschäftsführer vom Zivilschutzverband Steiermark, empfiehlt daher für jeden Privathaushalt „Die Bevorratung ist wichtig! 2 Liter Wasser pro Person und Tag für zumindest eine Woche und ebenso Lebensmittel für zumindest eine Woche sollte man immer zu Hause haben!“ Denn ohne Strom gibt es auch innerhalb von relativ kurzer Zeit keinen Benzin und auch keine Einkaufsmöglichkeit. „Es ist nämlich nicht die Frage, ob das große Blackout kommt, sondern eigentlich nur mehr wann!“ ergänzt Uhl und bekommt dabei von den meisten Fachleuten recht.

Blackout-Experte Herbert Saurugg warnt daher: „Wovor wir uns am meisten fürchten müssten, nehmen wir am wenigsten wahr: Unsere starke Abhängigkeit von der Infrastruktur“, mahnt der gebürtige Bad Radkersburger Saurugg und ergänzt „wir werden in den nächsten fünf Jahren einen großflächigen Ausfall erleben, auf den wir überhaupt nicht vorbereitet sind. Wir beschäftigen uns mit Kleinigkeiten, haben aber das Große nicht im Blickfeld.“ Man wolle zwar keine Panikmache erzielen, aber ein realistischer Blick auf die Fakten mahnen zur Vorsicht und Vorsorge.

Text und Foto: Gregor F. Waltl

Straßensperre: Wieder auf der B69


in umgestürzter Baum blockierte am 6.11.2019 um 4 Uhr 30 zum wiederholten Male die B69 im Bereich Kranachberg.
Rasch und noch vor dem einsetzenden Frühverkehr konnten wir beide Fahrbahnen wieder freimachen.

 

Foto: Trunk/ FF Leutschach

Glimpflicher Ausgang

Durch einen überhitzen Heizkessel wegen einer defekten Umlaufpumpe kam es am Allerheiligentag in einem Einfamilienhaus zu einer gefährlichen Situation. Schlussendlich konnten wir das stark überhitzte System kontrolliert abschalten und damit außer ein paar geschmolzener Armaturen schlimmeres verhindern.

Foto: Waltl/FF Leutschach

Wichtige und erfolgreiche ÖFAST Überprüfung

Der ÖFAST ist für alle Atemschutzträger jährlich durchzuführen und soll zur Feststellung der körperlichen Eignung (Leistungsfähigkeit) für den Atemschutzdienst im Einsatz dienen. Alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Leutschach konnten diesen Test unter der Leitung von Atemschutzwart LM Richard Koseak erfolgreich absolvieren.